Mannwerdungsblog


Ich habe eine Mail eines Lesers erhalten, in der er einige Fragen stellt, die möglicherweise auch für andere Leser interessant sind. Ich hoffe, es ist für den Autor der Mail akzeptabel, dass ich die Antwort dazu hier öffentlich gebe und anonym seine Mail zitiere:

Kritik: Dein/euer link zu folgender Webseite macht mir Probleme. http://www.casanova-komplex.de/

Warum? Weil Trachtenberg die Sache an sich wohl ganz gut erkannt hat, aber den Casanova als tragische Persönlichkeit abstempelt, der zwangsläufig vor die Hunde gehen muss, Heilung ausschließt.

Mann sein kann ja nicht bedeuten, das es nur entweder oder gibt. Entweder Mann liebt der liebe wegen, Mann liebt die liebe, Mann liebt alle Frauen, die sich nach liebe sehnen, oder Mann begibt sich entweder unwissend oder freiwillig in das Gefängnis der Monogamie, und bedient so letztendlich am Ende dann doch den weiblichen Alleinherrschaftsanspruch über den Penis des Mannes, aber vor allem seiner Kraft für alles mögliche. Du darfst nur Mutti lieben, und sonst keine. Das ist doch Bullshit, da beisst sich doch die Katze zwar auf sehr geschickte Art und Weise aber am Ende dann doch wieder in den eigenen Schwanz, im wahrsten Sinn des Wortes 😉
Denn auch das Thema ist ja hier die grosse Frage. Ist es eine Krankheit, ist es eine Sucht, überall diese ganzen wunderbaren, wundervollen, wunderschönen Frauen und Mädchen zu sehen, die sich ohne ihr ganzes „ich hab es doch gar nicht nötig“ Getue in Wirklichkeit unendlich nach Liebe verzehren, und darum als Ersatzhandlung eine Kompensation nach der anderen hinterher hecheln.
Diamanten, geile Klamotten, Karriere, Liebesromane, Liebesfilme und romantische Musik bis zum abwinken als Ersatz dafür, dass Papi ein Versager war, es nie genug Liebe gibt, nicht im ganzen Universum, um den unendlichen Hunger der Frau danach zu stillen, sie endlich satt zu machen, damit sie ihre verfluchte Unsicherheit endlich fahren lassen kann und auch deshalb kein Schwanz auf der Welt auf Dauer lang genug sein kann.
Und das dann wieder über den daraus resultierenden männlichen Konkurrenzkampf auch für das ganze derzeit laufende Drama auf unserem Planeten verantwortlich ist, angefangen bei Kriegen bis hin zu Umweltzerstörung und damit der totalen Verwüstung unseres ganzen Planeten.
Casanova ist daher auch der Dissident, der Rebell, der, der da nicht mitspielt. Er ist eigentlich der, dem Ehre gebührt, denn er ist es der uns vorführt, was möglich wäre, wenn man der Liebe ihren freien Wunsch nach Entfaltung lässt.
Make love, not war, und damit ist auch die körperliche Liebe gemeint, die die den Körper verwöhnt, all die Streicheleinheiten endlich gewährt, die einem in der Kindheit versagt wurden, all die Küsse gibt, die man nie bekommen hat, all die Bestätigung gibt, die man immer verwehrt bekommen hat.
Grundsätzlich kann ich dazu sagen, dass nicht jeder Link und jeder Text, der hier steht, mein vollkommenes Einverständnis hat. Alle Zitate und Verweise, die sich hier finden, haben mir einen Denkanstoß gegeben und sind meines Erachtens hilfreich, die Themen dieses Blogs bewältigen zu helfen.
Ich nehme an, du beziehst dich auf diesen Artikel. Es stimmt, der Text bei Trachtenberg scheint keine Perspektive offen zu lassen. Aber ich denke inzwischen: Casanova ist kein Mann, der die Frauen liebt, sondern der ein gewaltiges Selbstwertproblem hat. Darum ist er kein gutes Beispiel für frei entfaltete Liebe. Sicherlich muss die monogame gesellschaftliche Norm zur (insbesondere körperlichen) Liebe nicht die einzige Möglichkeit sein und jemand, der im Gegenteil echte freie Liebe zeigt, wäre ein interessantes Exempel.
Ich meine: Um überhaupt echte freie Liebe praktizieren zu können, müssen Männer (und auch Frauen) sehr reif und rücksichtsvoll sein, sonst ist das eine in eine schöne Utopie gekleidete Verarschung. Dein letzter Absatz bringt das Problem auf den Punkt: Irgendwann muss ein Mann erwachsen werden. Das ist die Mannwerdung. Und dann muss er Verantwortung übernehmen, für sich und auch für andere, und kann nicht beliebig die damals verwehrten Streicheleinheiten bei Frauen einsammeln. Das ist egoistisch und hat nichts mit Liebe zu tun. Wenn er es jedoch schafft, echte Liebe und Nähe überhaupt zuzulassen (und das tut er mit sehr hoher Sicherheit nicht, wenn er oberflächlich und unehrlich von der einen „Geliebten“ zur nächsten streift), dann bekommt er auch echte Streicheleinheiten und keine, die Schuld- oder Schamreflexe in ihm auslösen. Oder in seinen Partnerinnen.
Was mir übrigens an deiner Perspektive nicht gefällt, ist die Unterstellung, dass sich all die „wunderbaren, wundervollen, wunderschönen“ Mädchen ja nach Liebe sehnen würden – als würde Casanova das tief in seinem Innern nicht auch tun, und als könnte er sie mit etwas Sex („Körper-Verwöhnen“) davon erlösen. Aber gibt er ihnen wirkliche und ehrliche Liebe und nicht nur einen Rausch, der ein vertrauensvolles Liebesverhältnis suggeriert? Das ist es ja: Er kompensiert seine Bedüftigkeit und seine Angst vor Wertlosigkeit ja selbst mit der Ersatzhandlung des ständigen Verführens. Er hat also genau das gleiche Problem wie seine „Targets“ und da beißt sich auch diese Sicht der Dinge in den Schwanz.
Darum muss der Casanova erst sterben und es gibt für ihn im übertragenen Sinne wirklich keine Heilung ohne ihn grundsätzlich vor die Hunde gehen zu lassen, so wie das bei Trachtenberg etwas drastisch gesagt wird. Erst ein Mann, der seinen Wert nicht an seinem Erfolg bei Frauen misst, kann wirklich bedinungslos lieben und auch die Streicheinheiten geben. Dann möglicherweise auch in einem One Night Stand. Aber dann wird er sich nicht als Casanova oder Womanizer sehen und reihenweise einem Schema verfallen. Sondern er hat auch kein Problem damit, monogam zu leben oder anders. Er ist flexibel und kann sich an die Lebenssituation und seine Partnerin (oder, um bei den Alternativen zur gesellschaftlichen Norm zu bleiben, PartnerInnen) anpassen. Oder genauso auch ganz ohne Flirt, Sex, Verführung sein.
Aber, ich denke in jedem Fall: Heilung ist möglich (Psychotherapie hilft!). Ich möchte dir nochmal ausdrücklich für deine Mail danken und freue mich über Kommentare.
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Jahresabschluss-Link

Vor dem Wechsel ins neue Jahr möchte ich mich bei Euch allen für den Zuspruch bedanken. Besonderen Dank auch nochmal an all jene, die mir persönlich eine Mail geschrieben haben. Mich motivieren eure Rückmeldungen sehr, und es freut mich, dass mein ursprünglich als privates Notizbuch gedachtes Projekt so vielen anderen Männern (und auch Frauen) etwas weiterhilft. 

Im verlinkten Forum geht es um das Thema Beziehungsangst

 


So lautet das Mantra der Selbstmitleidigen. Der Folgende Link beschreibt einige weitere Punkte, und es wird eine (meiner Meinung nacht etwas spezielle) Visualisierungstechnik vorgestellt, um das Selbstmitleid aufzulösen.

By definition, a person in self pity can not and will not accept responsibility for their own life. Someone else mustbe responsible. Or some errant part of me. This in itself leads to a host of problemstoo numerous to go into here.Also, pity separates you. It separates you from yourself,from other people, from your world, and from your power.Pity is an enemy of choice. Its hard to make choices whenyoure filled with pity. And when you do choose, those choices lack any kind of strength.

viaHow to Handle Self-Pity.

Alles ist eine Entscheidung, auch, ob ich mich in Selbstmitleid ergieße oder die Verantwortung für mich selbst annehme. Ich muss mich nicht in dem schlechten Gefühl suhlen, ich kann auch beschließen, dass ich ein Erwachsener Mann bin und mich auf meinen Einflussbereich konzentrieren: Was kann ich genau jetzt tun, um die Situation zu verändern?


Loyalität ist die wichtigste Grundlage für eine Beziehung. Loyal bin ich aber nur, wenn ich mich auf die Beziehung wirklich verpflichtet habe. Ich werde keine weiteren Schritte in Richtung einer stabilen Beziehung machen, solange ich mich nicht ohne wenn und aber für die Person entschieden habe. Das bedeutet aber echtes Commitment. Keine Hintertürchen, keine ungeregelten Angelegenheiten. – Heute ist der erste Tag des Rests Deines Lebens.

Ein Commitment bedeutet, dass man loyal, vertrauenswürdig, zuverlässig, ehrlich und treu ist.

The first step is to acknowledge that you actually do want to share your life with someone. Ive worked with many singles who dont succeed in finding a relationship because they are ambivalent about really wanting one. Getting clarity on your life goals is part of the first step to attaining them. So start by identifyng what you truly want.

Hier beginnen möglicherweise schon die Probleme für den Unentschlossenen: Ist es nicht schön, all die schönen Frauen potenziell noch begehren zu können? Und verliert man nicht zu viel, wenn man sich darauf einlässt, das (je nach Absprache mit der Partnerin) sein zu lassen? Hast Du genügend Zeit, um wirklich eine Partnerin in Dein Leben zu lassen? Bekommt sie einen angemessenen Platz dort, ohne dass Du es Dir zwischendurch nochmal anders überlegst und eine alte Leidenschaft plötzlich interessanter ist?

The second step is to acknowledge your fears, recognizing that they have kept you from achieving your goals all along. Knowing that you fear rejection, change, or loss of independence is important so that you can develop strategies to overcome them. This kind of strategizing can be done with a trusted friend or mentor, or even a coach. This person can help keep you honest, and focused, as you pursue your relationship goals.

The third step is to learn how to pace the development of a relationship. Many singles get caught up in passion and lust during a relationships early stages, only to back away when the time comes to making decisions about the future. Other singles are so hesitant to open up that they become „stingy“ with their time and attention. Figure out whats best for you, as long as you keep things moving forward.

The fourth step is to „make a commitment to see if we should make a commitment.“ Agreeing to be in an exclusive relationship is a good way of practicing your commitment skills. Focus on discussing your life goals and dreams together, as well as revealing aspects of your inner selves to one another. Doing so will provide ample opportunities to experience trust, closeness and intimacy.

via Five Steps to Overcoming Commitment Phobia and Creating a Loving Life-Partner Relationship.

Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens.


Unlängst bin ich auf das Thema Commitment (eine gute deutsche Übersetzung für den Begriff kenne ich nicht) und auf diesen Text von Covey gestoßen:

Making commitments, keeping commitments, and repeating this cycle will increase trust and do it quickly. You need to do what you say you are going to do. However, this can also be a dangerous behavior if you over-compromise and do not deliver.

If you do this repeatedly, you may not have a second or third chance to regain the trust of your customers, prospects, colleagues, family members, or friends. And, you will lose all credibility and this can attract a lot of attention. Now, do not let this scare you… You can not be afraid to make commitments as this is not the nature of our crazy world today. Commitments are part of everyday life and business. Making commitments builds hope; keeping commitments builds trust.

[…]

When he makes a commitment, you can count on that and he will deliver. He is signaling his behavior and when he delivers on his commitments, the relationship develops and grows quickly. So, if you say you are going to do something, then DO IT! Keeping commitments is a great behavior to build trust and build it fast. Remember, this is not just about business… You can do this with your family members, friends, co-workers, networking groups, prospects, and customers. Making and keeping commitments is THE fastest way to build trust and when you do this over time, you will build a reputation of „wow… he/she does what he/she said she was going to do“ and guess what?

Ebenso mit diesem Text konnte ich etwas anfangen, denn er zeigt den Zusammenhang von Commitment und Verantwortungs-Fähigkeit (und damit auch der emotionalen Unabhängigkeit):

Remember: response-ability is the ability to choose our response to any circumstance or condition. When we are response-able, our commitment becomes more powerful than our moods or circumstances, and we keep the promises and resolutions we make. For example, if we put mind over mattress and arise early in the morning, we will earn our first victory of the day the daily private victory and gain a certain sense of self-mastery. We can then move on to more public victories. And as we deal well with each new challenge, we unleash within ourselves a fresh capacity to soar to new heights.

Männer mit emotional gestörtem Hintergrund (natürlich auch Frauen!) sind besonders anfällig dafür, sich bei Beziehungen, Verabredungen, Arbeitsverhältnissen, Planungen usw. immer ein Hintertürchen offenzuhalten. Das schadet aber mehr, als es kurzfristig hilft gegen die Angst vor dem Erdrücktwerden und den Freiheitsverlust bei der Entscheidung.

Was die Texte in meinen Augen zeigen, ist folgendes:

  1. Ein Commitment steht für eine Planung und sorgt damit für eine Richtung. Diese können wir jeweils frei wählen.
  2. Das Einhalten von Commitments führt dazu, dass wir unseren Einfluss auf die Welt selbst wahrnehmen und positiv bewerten können. Das ist eine Grundlage, sein Leben positiv zu verändern.
  3. Verbindliche Zusagen oder neudeutsch „Commitments“ schaffen Vertrauen und sind die Grundlage, um im wahrsten Sinne des Wortes „ver-antwort-lich“ zu sein: Es kommt etwas zurück auf das, was ich gesagt habe, ich halte mein Wort ein und bringe eine Tat zurück.

Auf Goethe soll dieses Zitat zurückgehen – die deutsche Variante habe ich nicht gefunden:

“At the moment of commitment the entire universe conspires to assist you.”


Frustrationstoleranz beschreibt, wie wir reagieren, wenn etwas nicht so läuft, wie wir das wünschen oder erwarten. Bei hoher Frustrationstoleranz halten wir Niederlagen, Probleme, das Ausbleiben von Bestätigung etc gut aus.

Bei niedriger Frustrationstoleranz regen wir uns total auf, wenn wir nicht bekommen, was wir von anderen erwarten. Oder von einer Situation. Und nicht zuletzt sind wir entmutigt oder fühlen uns unwert, weil eine bestimmte Bestätigung durch andere Personen uns nicht zeigt, dass wir doch ein bisschen toll sind.

Das Thema ist für die Mannwerdung deshalb wichtig, da wir uns verhalten wie kleine Jungs, wenn wir entweder aggressiv werden, weil wir z.B. von unserer Partnerin nicht das bekommen, was wir uns erwartet haben. Wenn sie sich etwa die ganze Zeit vermeintlich so abweisend verhält und wir selbst einen auf hart machen und erst recht nicht auf sie zugehen. Dabei war sie vielleicht nur mit sich selbst beschäftigt.

Oder aber wir suchen händeringend nach einer Möglichkeit, dass uns jemand bestätigt, dass man jemand halbwegs wichtiges/potentes/interessantes ist. Bekommen wir das nicht, ziehen wir uns entmutigt zurück, resignieren, werden traurig oder werfen die Flinte ins Korn.

Doris Wolf hat für den Palverlag einige gute Punkte gefunden, was weitere Folgen sein können. Dort finden sich sich auch einige Ursachen. Interessant ist aber vor allem die Gegenüberstellung von den Einstellungen, die jeweils zu hoher bzw niedriger Frustrationstoleranz führen. Hier meine Favoriten:

  • Ich akzeptiere, dass es für manche Ziele notwendig ist, negative Gefühle wie z.B. Enttäuschung oder Unsicherheit zu verspüren.
  • Ich möchte gerne, dass mir alles gelingt. Wenn mir nicht alles gelingt, ist es zwar schwer, dies zu akzeptieren, aber ich kann es akzeptieren. Und es lohnt sich, dies zu tun.

Auf der Seite findet sich auch noch ein kleiner Test dazu. Ich hatte immerhin 45 Punkte.


„Die vier Versprechen“ von Miguel Ruiz ist ein Buch, das ich schon vor einigen Jahren gelesen hatte. Nun bin ich wieder darauf gestoßen, und in einer Amazon-Rezension stand, was schon damals mein Eindruck war: Es reicht, die jeweiligen Sätze zu vergegenwärtigen. Außerdem finde ich „Agreements“ mit „Versprechen“ nicht korrekt übersetzt. Daher hier die um einen Punkt erweiterte Liste der nun 5 Übereinkünfte auf englisch:

The Five Agreements:

  1. BE IMPECCABLE WITH YOUR WORD Speak with integrity. Say only what you mean. Avoid using the word to speak against yourself or to gossip about others. Use the power of your word in the direction of truth and love.
  2. DON’T TAKE ANYTHING PERSONALLY Nothing others do is because of you. What others say and do is a projection of their own reality, their own dream. When you are immune to the opinions and actions of others, you won’t be the victim of needless suffering.
  3. DON’T MAKE ASSUMPTIONS Find the courage to ask questions and to express what you really want. Communicate with others as clearly as you can to avoid misunderstandings, sadness, and drama. With just this one agreement, you can completely transform your life.
  4. ALWAYS DO YOUR BEST Your best is going to change from moment to moment; it will be different when you are tired as opposed to well rested. Under any circumstance, simply do your best, and you will avoid self-judgment, self-abuse, and regret.
  5. BE SKEPTICAL, BUT LEARN TO LISTEN Don’t believe yourself or anybody else. Use the power of doubt to question everything you hear: Is it really the truth? Listen to the intent behind the words, and you will understand the real message.

Was bringt uns das auf dem Weg zu einem authentischeren Leben? Mit sich eine Übereinkunft zu treffen, diese fünf Punkte zu befolgen, kann helfen, die Maske abzusetzen, die man auf hat. Wer in der Kindheit als Muttersohn aufwuchs, der hat oft gelernt, sich selbst und die Wahrheit zu verleugnen und eigene Fehler unter den Tisch zu kehren, um zu gefallen. Das gilt auch für Bedürfnisse, die man verleugnet und irgendwann nicht mehr spürt. Die fünf Übereinkünfte mit sich selbst können das Verhaltensmuster auflösen helfen.

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