Mannwerdungsblog

Archive for the ‘Filmtipps’ Category


Ein echtes Dreiecksdrama, das hoch gelobt wird, aber leider wohl nicht auf DVD erhältlich ist: „Die zweite Frau“.

Spiegel Online schreibt dazu:

Ein schmerzhaft genaues Dreiecksdrama hat Hans Sebastian Steinbichler mit „Die zweite Frau“ in Szene gesetzt. Seine große Leistung: So brutal hier der ödipale Klammergriff gelöst wird, so nuanciert und bildgenau zeichnet der Regisseur die psychosozialen Verschiebungen nach.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/tv-drama-die-zweite-frau-oedipus-auf-shopping-tour-a-591903.html

http://www.moviepilot.de/movies/die-zweite-frau

via http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/die-zweite-frau-toller-film-uber-einen-muttersohn-und-seinen-befreiungsweg-auf-arte

 

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Masculinity Movies ist eine Datenbank, die Reviews zu Filmen bereithält, die Männerthemen bearbeiten. Subtitel: „where boys study films to become men.“ Das passt ja gut zu diesem Blog. Sogar an Tags wurde gedacht, und die Qualität scheint wirklich gut zu sein. Bis heute sind dort 26 Filme eingetragen, „and counting“. Da werde ich mir nachher mal einen Film raussuchen.


Das schreibt Radio Berlin über den Film „Männerherzen“ – könnte interessant sein und kommt auf die Seh-Liste, obwohl ich Till Schweiger nicht mag:

Gleich mehrere Exemplare liefert Simon Verhoeven dem Zuschauer: Männerherzen. Sechs von ihnen analysiert der Regisseur liebevoll und witzig.

Die Story
Männer haben’s nicht leicht. Der eine kann sie alle haben und wird doch nicht glücklich, der andere glaubt, er hat den Job, das Haus und die Frau fürs Leben gefunden und schmeißt vor der Hochzeit alles wieder hin. In „Männerherzen“ wird sechs ganz unterschiedlichen Männertypen ins Herz geblickt vom coolen sexy Musikproduzenten Jerome (Til Schweiger), über seinen tuckigen, aber doch weisen Schlagerstar Bruce Berger (Justus von Dohnanyi), den harten Kämpfer Roland (Wotan Wilke Möhring), den angepassten Nik (Florian David Fitz), den looser Philipp (Maxim Mehmed) und den passiv-aggressiv schüchternen Gewerbeaufsichtsbeamten Günther (Christian Ulmen). Lose verknüpft „Männerherzen“ die Schicksale der einzelnen in ihrem Alltag in Berlin, wo sie immer wieder, mal mehr mal weniger gewaltbereit in einem Sportstudio aufeinandertreffen.

Die Darsteller
Herausragend sind in „Männerherzen“ Til Schweiger als Musikproduzent Jerome und sein Schlagerstar: Justus von Dohnanyi. Justus kann als Bruce Berger sein einzigartig komisches Talent voll entfalten. Christian Ulmen geht einmal mehr in der Rolle des schüchternen Bubis auf, unter dessen Oberfläche es gefährlich brodelt. Der langweilig angepasste Nik ist, weil er von Florian David Fitz gespielt wird, ein ganz schlimmer Herzensbrecher und er ist der heimliche Star in „Männerherzen“.

Das Fazit
„Männerherzen“ ist keine übermäßig originelle Aufklärung über die Rätsel, die in einem Männerherz verborgen sein mögen. Außerdem ist der Film leider zu klischeehaft. Aber der Zuschauer hat auch immer wieder viel zu lachen, vor allem mit Justus von Dohnanyi und Til Schweiger. Insgesamt ist „Männerherzen“ unterhaltsam und sehenswert. Und weil der Film in Berlin spielt, im Krokodilhaus im Aquarium z.B., wo es für Christian Ulmen sehr gefährlich wird, bekommt er noch ein Extrabonussternchen dazu.

MÄNNERHERZEN
Regie: Simon Verhoeven
Darsteller: Til Schweiger, Christian Ulmen, Florian David Fitz, Inez Björg David
Länge: 100 Minuten
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Verleih: Warner
Start: 08.10.2009


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