Mannwerdungsblog

Archive for the ‘Niceguy’ Category


Ein echtes Dreiecksdrama, das hoch gelobt wird, aber leider wohl nicht auf DVD erhältlich ist: „Die zweite Frau“.

Spiegel Online schreibt dazu:

Ein schmerzhaft genaues Dreiecksdrama hat Hans Sebastian Steinbichler mit „Die zweite Frau“ in Szene gesetzt. Seine große Leistung: So brutal hier der ödipale Klammergriff gelöst wird, so nuanciert und bildgenau zeichnet der Regisseur die psychosozialen Verschiebungen nach.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/tv-drama-die-zweite-frau-oedipus-auf-shopping-tour-a-591903.html

http://www.moviepilot.de/movies/die-zweite-frau

via http://www.frauen-wollen-erwachsene-maenner.de/die-zweite-frau-toller-film-uber-einen-muttersohn-und-seinen-befreiungsweg-auf-arte

 


Ein gutes Video, um Aufmerksamkeit dafür zu bekommen, ob man gerade in sich ruht oder nicht:

3 Step Composure Process | Authentic Man Program

UPDATE: Ich übersetze hier noch mal. Zunächst die Grundlagen:

  1. Contenance / Fassung
    Die innere Ruhe und Besonnenheit bewahren.
  2. Das männliche Posieren verstehen
    So tun, als würde man sich nicht um sie scheren, zeigt nur umso mehr, dass man wirklich betroffen ist. Das Posieren sollte verstanden werden: Wann tut man es, wenn sie testet?
  3. Kollabieren
    Sich komplett unterordnen, es wieder gutmachen und reparieren wollen.

Hier die 3 Schritte für mehr Contenance und weniger Neediness:

  1. Finde heraus: Tendierst du mehr zum Kollabieren oder zum posieren?
  2. Fühle genau die Empfindungen im eigenen Körper, im Moment, wenn du dich zum Kollabieren oder Posieren gezogen fühlst.
  3. Versuche, diese Gefühle ohne Widerstand zu fühlen. Du wirst nicht sterben, sondern vielmehr wachsen wirst. Das gilt, wenn du eine attraktive Frau vor dir hast, aber auch wenn du mit anderen Menschen in Kontakt bist.

Du siehst, ob du Contenance bewahrst, wenn du die Tests der Frau nicht mehr als Bedrohung, sondern als Spaß  betrachtest.


Eigene Gefühle auszudrücken und überhaupt zu erkennen, ist für emotional Missbrauchte schwierig. Besonders schwierig wird es bei Gefühlen, die dem Gegenüber (besonders bei einer geliebten oder bewunderten Person) das eigene Unbehagen ausdrücken. Die Kritik kommt oft genug gar nicht aus dem Mund heraus.

Folgende Liste ist ein kleiner Anfang, um sich den eigenen Wahrnehmungen zu nähern. Es sind 5 Stufen, auf denen eigene Empfindungen und Bedürfnisse ausgedrückt werden.

The “Language Of Integrity”

I FEEL
I PERCEIVE
I BELIEVE
I DO
I NEED

viaThe Sociopathic Style: The Power of Intergrity.

Kennt jemand andere gute Literatur zum Thema „eigene Gefühle wahrnehmen und ausdrücken“? Gerne hier als Kommentare.


Warum sind brave Muttersöhne Narzissten, die ihrer Umgebung die Energie Aussaugen?

Eine andere Reaktion ist der energetische Vampirismus, der von Menschen mit Seelenverlust eher unbewußt ausgeführt wird. Dabei wird von anderen Energiekörpern Energie zur Anfüllung oder Kompensation des eigenen Verlustes angesaugt. Innerhalb von Beziehungen kann dies zu sehr unausgewogenen, einseitigen Verhältnissen führen, in denen ein Partner den anderen aussaugt. Das kann auch im Habitus, dem Verhalten und der physischen und psychischen Verfassung der beiden beobachtet werden. Der saugende Partner strotzt vor Gesundheit und Energie, und der ausgesaugte ist kränklich, mager und antriebsarm. Es kommt auch vor, daß derart stark gesogen wird, daß ein Seelenteil des Ausgesaugten beim Sauger landet. In der Regel taucht dann der ausgesaugte Partner auf, um Heilung zu finden. Das bringt allerdings nur wenig, da ja der andere Partner die Hilfe nötig hat. via Wille und Energie.

Wie genau machen sie das? Im Kummerforum findet sich eine Beschreibung, diesmal, wie eine Narzisstin handelt:

Wobei, wenn man die Sache genauer anschaut, hatte sie sogar mehrere „Partner“, die alle extrem in sie verliebt waren, genau wie ich. Ihre Methoden sind unterste Schublade: mit love bombing werden zuerst kaputte, nach Zuneigung und Liebe süchtige Seelen angelockt. Das ganze abartige Spiel, diese vielen Männer, durchschaut man aber erst später, wenn man bereits in der Falle sitzt und nicht mehr weg kann.

Noch einige weitere Überlegungen dazu, was alles aussaugend wirken kann:

Intellektualität: Manchmal ist der Kopf der Feind des Herzens. Manche Menschen, besonders die Intelligenten, verbarrikadieren sich vor Intimität, indem sie sich als „sprechende Köpfe“ geben. Sie gebrauchen intellektuelle Sinnentstellungen, Rhetorik und Ablenkungen, um ungefilterte, emotionale Verletzbarkeit und Beziehungsbindungen zu meiden.

Co-Abhängigkeit: zwei Menschen, die sich gegenseitig das Leben aussaugen; aber keine zwei Menschen, die im Auftrieb echter Verletzlichkeit und Vertraulichkeit miteinander umgehen.


Bist du ein Nicht-Erwachsener? Schon einmal in eine Beziehung eingebrochen, weil du es „nicht lassen“ konntest? Ein guter Artikel, den ich drüben bei Johannes Klinkmüller gefunden habe, und der zum Nachdenken anregt, listet 9 Erkennungsmerkmale auf, die treffen:

1. Sie suchen gern und bevorzugt die Schuld bei anderen.
– Gern ist auch das Leben an sich eine Fehlkonstruktion.
– Die Politiker sind an allem schuld, die Ärzte, der Chef ist eh ein Arsch …

2. Nicht-Erwachsene jammern gern und viel.

3. Nicht-Erwachsene verschweigen gern ihr Alter.

4. Ihr Geburtstag ist ihnen gar nicht wichtig (sie selber sich ja auch nicht).

5. Wenn sie etwas tun, weiß es die ganze Welt …

6. Man hat immer einen Ersatz-Erwachsenen, z.B. den Chef, den Pfarrer, den lieben Gott, Udo Jürgens, das Bankkonto, den Rundum-Rechtsschutz …

7. Der Vater sagt von seiner Tochter: Sie ist mein ein und alles.
Die Mutter sagt/denkt es von ihrem Sohn.

8. So stumpf, wie die Augen für den Ehepartner sind, so glänzend sind sie für das Kind.

9. Das Glück von anderen torpediert ein Nicht-Erwachsener, wo es geht. Oft geschieht das unbewusst. Ist es bewusst, dann ist es unsäglich liederlich und niederträchtig.

Wer sind die Nicht-Erwachsenen in deinem Umfeld? Wann und wie bist du es selbst? Die Flucht vorm Erwachsensein kommt nur allzu oft vor,

weil zu viele Väter ihre Töchter als Frau missbrauchen und Mütter ihre Söhne dem eigenen Mann vor die Nase setzen und als Mann missbrauchen. Dieser Missbrauch geschieht meist nicht körperlich, aber es ist ein seelischer, ein energetischer Missbrauch, und ich behaupte, er kommt häufiger vor, als wir denken. Dabei gibt es natürlich viele Schattierungen und Abstufungen.
Ich glaube, dass diesem Thema bisher viel zu wenig Beachtung geschenkt worden ist.
Zu viele „Erwachsene“ kompensieren das Unglück bzw. die Langeweile ihrer Beziehung mit dem Glück ihrer Kinder, die Mutter mit dem des Sohnes, der Vater mit dem der Tochter.
Dadurch können diese Jugendlichen auch keine Erwachsenen werden; die Eltern nehmen ihnen die Kraft zur Reife.

die Nicht-Erwachsenen:

1. Sie suchen gern und bevorzugt die Schuld bei anderen.
– Gern ist auch das Leben an sich eine Fehlkonstruktion.
– Die Politiker sind an allem schuld, die Ärzte, der Chef ist eh ein Arsch …

2. Nicht-Erwachsene jammern gern und viel.

3. Nicht-Erwachsene verschweigen gern ihr Alter.

4. Ihr Geburtstag ist ihnen gar nicht wichtig (sie selber sich ja auch nicht).

5. Wenn sie etwas tun, weiß es die ganze Welt …

6. Man hat immer einen Ersatz-Erwachsenen, z.B. den Chef, den Pfarrer, den lieben Gott, Udo Jürgens, das Bankkonto, den Rundum-Rechtsschutz …

7. Der Vater sagt von seiner Tochter: Sie ist mein ein und alles.
Die Mutter sagt/denkt es von ihrem Sohn.

8. So stumpf, wie die Augen für den Ehepartner sind, so glänzend sind sie für das Kind.

9. Das Glück von anderen torpediert ein Nicht-Erwachsener, wo es geht. Oft geschieht das unbewusst. Ist es bewusst, dann ist es unsäglich liederlich und niederträchtig.


Sein.de hat einen schönen Artikel veröffentlicht, der Niceguy-Menschen in die Kategorie „Centaury“ stellt. Dieser Gedanke kommt aus der Richtung Homöopathie und wirkt zunächst eher esoterisch. Die Indizien sind aber eindeutig und charakterisieren Menschen, die emotional missbraucht wurden und den Kontakt zu sich nicht haben:

Centaury-Menschen haben ein geringes Selbstwertgefühl, dominantere, autoritäre Personen machen ihnen Angst und verstärken das Gefühl der eignen vermeintlichen Unzulänglichkeit. Die Grenzen zwischen sich selber und den anderen verschwimmen immer mehr. Für die Liebe und Anerkennung der anderen sind sie bereit, ihre eigenen Bedürfnisse hinten an zu stellen oder auch ganz aufzugeben. Sie haben oft eine starke Bezugsperson in einem Elternteil oder Partner. Centaury-Menschen sind eher angepasst als durchsetzungsstark, eher harmoniebedürftig als aufwieglerisch.

Was hat es mit diesem Kraut auf sich? Wenn man das als Betroffener einnimmt, bekommt man mehr Sinn für all das, was man entwickeln möchte, wie etwa hier?

Die Bach-Blüten Centaury hilft, die eigenen Grenzen wieder wahrzunehmen, sich und seine Bedürfnisse zu spüren und auch für sie einzustehen. Man kann anderen helfen, ohne sich selber ausbeuten zu lassen und es ist möglich, „Nein“ zu sagen, bevor man sich selber an den Rand der eigenen Kraft gebracht hat. Das Selbstwertgefühl wird gestärkt und ein eigener Wille kann sich entwickeln. Man ist nach wie vor hilfsbereit, aber nicht aus Mangel an Anerkennung und Liebe im Leben, sondern aus dem Wunsch des Helfens heraus.

Kann mir jemand das Prinzip dahinter erklären?

Aber ob man das nun mit Hilfe von Bachblüten oder Selbstbeobachtung erreicht: Was könnte nun das Ziel sein? Sich mehr darüber klar werden, wo die eigenen Grenzen liegen, und dass man nur allzuoft Dinge tut, um zu gefallen. Hat man das durchgestanden, wird man vielleicht direkt zum „Alpha Centaury“.. 😉


Ein Radio-Interview mit Shantam, einem indischen Tantriker. Das Interview ist in der Audio-Sektion auf seiner Seite zu finden. Das erste Interview, „What Makes a Man?“, stammt von 2008. Darum u.a. geht es:

  • Get your Mother Stuff done.“ Männer müssen mit ihrer Abhängigkeit von der Mutter abschließen, um integer und als Mann leben zu können.
  • Männer-Frauen-Beziehung und was Männer und Frauen für eine gute Beziehung tun können
  • Orgasmusfähigkeit
  • Männer halten zurück, wer sie wirklich sind und : „Men are totally dishonest in all of their relatings out of total fear, they dont say who they are and what they really want and really need, just to be a man. Men are hiding, a man fails because he’s not showing up what he needs to clarify her.
    I want to leave women free
    .“
    Es geht hier darum, wie Männer nicht ausdrücken, was sie wirklich brauchen und wollen. Können sie das nicht, wird es zur Aufgabe der Frau, sich um seine Bedürfnisse zu kümmern, ihn zu bemuttern. Das schwächt ihn, die Frau und seine Beziehung.
  • Klischees: Traditionelle Verhaltensweise für Männer, z.B. aggressiv zu sein und immer Sex zu wollen. Diese Klischees nehmen Frauen und Männern ihre eigentliche Kraft weg.
  • Männer müssen ihre Mutter aus ihrer Persönlichkeit und ihrer Wahrnehmung herausbekommen. Denn als unabgelöster Mann lässt man sich von ihr dämpfen, ignoriert man seine eigene Wahrnehmung und übernimmt die Wahrnehmung seiner Mutter – und meistens hat der Mann auch keinen Vater, denn auch die Väter wurden bereits von ihren Müttern gedämpft.
  • Tone you down teaches you to hate yourself„: Wessen Gefühle gedämpft und verboten werden, lernt, sich selbst zu hassen.
  • Unabhängig werden von der äußeren Meinung: „No compromising with your energy for NOBODY on the planet.“ Heißt das, aggressiv zu sein? Nein, es bedeutet, seine Energie zu kennen, denn sonst kämpft er gegen seine eigene Energie.
  • Wie kann Geschlechtsverkehr heilend wirken? Mit dem Sex zeigt sich alles, was nicht „in tune“ ist.

Das Interview enthält viele interessante Denkanstöße.

Direkter Link zum MP3 ; Dauer: ca. 35 Minuten.


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