Mannwerdungsblog

Warum Verführer keine Vorbilder sein können!

Posted on: 24. Januar 2013

Ich habe eine Mail eines Lesers erhalten, in der er einige Fragen stellt, die möglicherweise auch für andere Leser interessant sind. Ich hoffe, es ist für den Autor der Mail akzeptabel, dass ich die Antwort dazu hier öffentlich gebe und anonym seine Mail zitiere:

Kritik: Dein/euer link zu folgender Webseite macht mir Probleme. http://www.casanova-komplex.de/

Warum? Weil Trachtenberg die Sache an sich wohl ganz gut erkannt hat, aber den Casanova als tragische Persönlichkeit abstempelt, der zwangsläufig vor die Hunde gehen muss, Heilung ausschließt.

Mann sein kann ja nicht bedeuten, das es nur entweder oder gibt. Entweder Mann liebt der liebe wegen, Mann liebt die liebe, Mann liebt alle Frauen, die sich nach liebe sehnen, oder Mann begibt sich entweder unwissend oder freiwillig in das Gefängnis der Monogamie, und bedient so letztendlich am Ende dann doch den weiblichen Alleinherrschaftsanspruch über den Penis des Mannes, aber vor allem seiner Kraft für alles mögliche. Du darfst nur Mutti lieben, und sonst keine. Das ist doch Bullshit, da beisst sich doch die Katze zwar auf sehr geschickte Art und Weise aber am Ende dann doch wieder in den eigenen Schwanz, im wahrsten Sinn des Wortes 😉
Denn auch das Thema ist ja hier die grosse Frage. Ist es eine Krankheit, ist es eine Sucht, überall diese ganzen wunderbaren, wundervollen, wunderschönen Frauen und Mädchen zu sehen, die sich ohne ihr ganzes „ich hab es doch gar nicht nötig“ Getue in Wirklichkeit unendlich nach Liebe verzehren, und darum als Ersatzhandlung eine Kompensation nach der anderen hinterher hecheln.
Diamanten, geile Klamotten, Karriere, Liebesromane, Liebesfilme und romantische Musik bis zum abwinken als Ersatz dafür, dass Papi ein Versager war, es nie genug Liebe gibt, nicht im ganzen Universum, um den unendlichen Hunger der Frau danach zu stillen, sie endlich satt zu machen, damit sie ihre verfluchte Unsicherheit endlich fahren lassen kann und auch deshalb kein Schwanz auf der Welt auf Dauer lang genug sein kann.
Und das dann wieder über den daraus resultierenden männlichen Konkurrenzkampf auch für das ganze derzeit laufende Drama auf unserem Planeten verantwortlich ist, angefangen bei Kriegen bis hin zu Umweltzerstörung und damit der totalen Verwüstung unseres ganzen Planeten.
Casanova ist daher auch der Dissident, der Rebell, der, der da nicht mitspielt. Er ist eigentlich der, dem Ehre gebührt, denn er ist es der uns vorführt, was möglich wäre, wenn man der Liebe ihren freien Wunsch nach Entfaltung lässt.
Make love, not war, und damit ist auch die körperliche Liebe gemeint, die die den Körper verwöhnt, all die Streicheleinheiten endlich gewährt, die einem in der Kindheit versagt wurden, all die Küsse gibt, die man nie bekommen hat, all die Bestätigung gibt, die man immer verwehrt bekommen hat.
Grundsätzlich kann ich dazu sagen, dass nicht jeder Link und jeder Text, der hier steht, mein vollkommenes Einverständnis hat. Alle Zitate und Verweise, die sich hier finden, haben mir einen Denkanstoß gegeben und sind meines Erachtens hilfreich, die Themen dieses Blogs bewältigen zu helfen.
Ich nehme an, du beziehst dich auf diesen Artikel. Es stimmt, der Text bei Trachtenberg scheint keine Perspektive offen zu lassen. Aber ich denke inzwischen: Casanova ist kein Mann, der die Frauen liebt, sondern der ein gewaltiges Selbstwertproblem hat. Darum ist er kein gutes Beispiel für frei entfaltete Liebe. Sicherlich muss die monogame gesellschaftliche Norm zur (insbesondere körperlichen) Liebe nicht die einzige Möglichkeit sein und jemand, der im Gegenteil echte freie Liebe zeigt, wäre ein interessantes Exempel.
Ich meine: Um überhaupt echte freie Liebe praktizieren zu können, müssen Männer (und auch Frauen) sehr reif und rücksichtsvoll sein, sonst ist das eine in eine schöne Utopie gekleidete Verarschung. Dein letzter Absatz bringt das Problem auf den Punkt: Irgendwann muss ein Mann erwachsen werden. Das ist die Mannwerdung. Und dann muss er Verantwortung übernehmen, für sich und auch für andere, und kann nicht beliebig die damals verwehrten Streicheleinheiten bei Frauen einsammeln. Das ist egoistisch und hat nichts mit Liebe zu tun. Wenn er es jedoch schafft, echte Liebe und Nähe überhaupt zuzulassen (und das tut er mit sehr hoher Sicherheit nicht, wenn er oberflächlich und unehrlich von der einen „Geliebten“ zur nächsten streift), dann bekommt er auch echte Streicheleinheiten und keine, die Schuld- oder Schamreflexe in ihm auslösen. Oder in seinen Partnerinnen.
Was mir übrigens an deiner Perspektive nicht gefällt, ist die Unterstellung, dass sich all die „wunderbaren, wundervollen, wunderschönen“ Mädchen ja nach Liebe sehnen würden – als würde Casanova das tief in seinem Innern nicht auch tun, und als könnte er sie mit etwas Sex („Körper-Verwöhnen“) davon erlösen. Aber gibt er ihnen wirkliche und ehrliche Liebe und nicht nur einen Rausch, der ein vertrauensvolles Liebesverhältnis suggeriert? Das ist es ja: Er kompensiert seine Bedüftigkeit und seine Angst vor Wertlosigkeit ja selbst mit der Ersatzhandlung des ständigen Verführens. Er hat also genau das gleiche Problem wie seine „Targets“ und da beißt sich auch diese Sicht der Dinge in den Schwanz.
Darum muss der Casanova erst sterben und es gibt für ihn im übertragenen Sinne wirklich keine Heilung ohne ihn grundsätzlich vor die Hunde gehen zu lassen, so wie das bei Trachtenberg etwas drastisch gesagt wird. Erst ein Mann, der seinen Wert nicht an seinem Erfolg bei Frauen misst, kann wirklich bedinungslos lieben und auch die Streicheinheiten geben. Dann möglicherweise auch in einem One Night Stand. Aber dann wird er sich nicht als Casanova oder Womanizer sehen und reihenweise einem Schema verfallen. Sondern er hat auch kein Problem damit, monogam zu leben oder anders. Er ist flexibel und kann sich an die Lebenssituation und seine Partnerin (oder, um bei den Alternativen zur gesellschaftlichen Norm zu bleiben, PartnerInnen) anpassen. Oder genauso auch ganz ohne Flirt, Sex, Verführung sein.
Aber, ich denke in jedem Fall: Heilung ist möglich (Psychotherapie hilft!). Ich möchte dir nochmal ausdrücklich für deine Mail danken und freue mich über Kommentare.
Advertisements

6 Antworten to "Warum Verführer keine Vorbilder sein können!"

Hallo, ich muss sagen, ich war auch mal theoretisch in der PU-Community dabei (etw. 2007-2009). Ich habe alles gelesen, sogar regelrecht durchgearbeitet, was es an Material gab, auch wenn es mir oft richtige Schmerzen bereitet hat, diese Geschichten zu lesen…naja. Ich bin allerdings dann praktisch nie zu irgendeinem Erfolg gekommen, im Gegenteil, ich habe mich eher in mich selbst zurückgezogen und der Bruch zu meiner Umwelt wurde (wird) immer größer.

Naja, nehmen wir mal an ich wäre nicht so grundsätzlich fertig: Ich könnte mich darauf jetzt nicht daneben stellen, abwinken und sagen: „Ach, diese Leute, die dauernd Frauen aufreißen machen das doch nur, weil sie ein schwaches Selbstwertgefühl haben (und ich habe automatisch keines, wenn ich das nicht so mache, wie sie).“

Fakt ist, dass die ja wenigstens aufstehen und was dagegen tun (können), auch wenn es vielleicht nicht zielführend ist und irgendwann zu einem bitteren Ende führt. Sie stehen nicht in der Gegend rum und sagen sich vor, sie hätten sowas gar nicht nötig, weil sowieso nur egoistisch geht und nichts von richtiger Reife hat.

Hi Matthias,

danke für deinen offenen Kommentar und Verzeihung für die späte Antwort. Ich kann deine Erfahrung bestätigen: Das Konzept des PU führt am Ende dazu, dass man sich mehr und mehr von sich selbst entfremdet. In den ganzen Taktiken werden zahlreiche Masken empfohlen, die man zwischen sich und die Anderen stellt, mit denen man sich aber auch selbst in einem sehr schädlichen Selbstwertkonzept verrennt.

Als Beispiel sei hier der sog. DHV genannt, mit dem man versucht, sich selbst, der Frau, den anderen Männern im Raum oder vielleicht insgeheim sogar der ganzen Welt demonstrieren möchte, dass man etwas mehr wert ist.

Aber was macht das mit mir? Ich denke also einen Moment erleichtert: „Gut, ich habe hier meinen hohen Wert demonstriert, nun wissen die Anderen und auch ich selbst, dass ich etwas wert bin. Nun kann ich also einen Schritt weitergehen.“ Alle Strategien und Denkmuster im Pickup zielen darauf ab, dass man sich seinen ramponierten Wert wieder aufbügelt. Und meistens auch entweder Frauen oder andere Männer oder beides abwertet. Das mag auf kurze Dauer funktionieren, ist aber wie eine Droge – irgendwann lässt das eigene Schillern nach, das man durch diese Technik empfunden hat, und dann braucht man eine größere Dosis, und irgendwann funktioniert es gar nicht mehr, und man bleibt leer und verzweifelt zurück, so wie du es anscheinend auch empfindest. Denn was dir früher einen größeren Selbstwert und damit Freude beschert hat, wird plötzlich eher negativ beurteilt, weil der Effekt ausbleibt.

Wirklich etwas dagegen tun kannst du, indem du vollkommen aufhörst, dich über deinen Selbstwert zu definieren. Das ist einerseits einfach, andererseits recht komplex, da dieses Berechnen des eigenen Werts ganz tief eingeübt wurde. Was meiner Meinung nach durch PU noch weiter vertieft und verschärft wird.
Das Interessante ist, dass danach die Freiheit, zu verführen etwas vollkommen zwangloses ist, das ungezwungen passiert, und nicht etwa, weil du extra aufstehen musst, um etwas zu tun gegen die schlechte Selbst-Bewertung, mit der du dich sonst selbst fertig machst.

Es geht übrigens also auch nicht darum, die Verführer abzuwerten und sich selbst mit dazu, weil man zu ihnen aufschaut als die aktiven Macher, die etwas tun, und auf sich selbst herabschaut als den inaktiven Langweiliger, der gar keinen Stich abbekommt. Mit diesem ganzen Bewerten von sich selbst und den Pickuppern macht man sich selbst am Ende kaputt und kann am Ende nur den Rückzug und die Dissoziation von der Welt erfahren.

Hallo,

zu diesem Thema möchte ich gerne meine eigenen Erfahrungen mitteilen. Dazu muss ich tiefer in meine Vergangenheit eintauchen.
Ich verliebte mich vor mehr als 25 Jahren in eine Arbeitskollegin. Sie war in einer festen Beziehung, fühlte sich aber auch sehr stark zu mir hingezogen und wir begannen eine leidenschaftliche Affäre. Wir waren irgendwie seelenverwandt und träumten von einer gemeinsamen Zukunft. Letztlich war ihre Angst vor einer ungewissen Zukunft mit mir größer als ihre Liebe und so blieb sie bei ihrem Freund und heiratete ihn auch. Mein Schmerz war unerträglich und ich suchte mein Heil in One-Night-Stands. Ich las damals das Buch „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel Garcia Marquez, in dem die Hauptfigur einer unerfüllten Liebe wegen hunderte Frauen verführte und darüber sehr genau Buch führte. Dies tat ich zwar nicht und brachte es auch nicht auf so viele Frauen, aber ich fühlte mich sehr mit dieser tragischen Romanfigur verbunden. Wie ich heute nach einer langen Zeit der intensiven Selbstreflektion weiß, ist die Sehnsucht nach wahrer und erfüllender Liebe sehr groß in mir, die Angst vor Verletzung und verlassen werden jedoch so stark ausgeprägt, dass die One-Night-Stands den größten Platz in meinem „Liebesleben“ einnahmen. Ich war viele Jahre ein ewig Suchender und die unzähligen Amouren eine Ersatzbefriedigung, die nur scheinbar meinen Selbstwert erhöhten. Einerseits fühlte ich mich toll. wenn ich eine neue Trophäe eroberte, andererseits war da eine große innerliche Leere, weil ich für die Frauen nichts empfand. Ich konnte es schließlich nicht ertragen, neben ihnen aufzuwachen und machte mich, wenn ich bei ihnen landete, schnell aus dem Staub, sobald sie eingeschlafen waren. Waren wir bei mir, komplementierte ich sie unter irgendeinem Vorwand hinaus. Ich brach einige Herzen der Frauen, weil ich ihnen nicht zu geben vermochte, was sie sich von mir erhofften.
In letzter Zeit habe ich mich auch mit dem Thema Pick-Up beschäftigt und las einige „Männerbücher“, welche die Kunst des Verführens zum Thema hatten. Ich denke auch, dass es nur ein Schein -Selbstwert ist, wenn man möglichst viele Frauen verführen kann. Mein Ziel ist es jedenfalls nicht mehr. Mein Wunsch ist es, eine erfüllte, monogame Beziehung zu führen. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, muss ich lernen, mich zunächst einmal selbst zu lieben und mich meinen tief sitzenden Ängsten stellen. Vielleicht muss ich die Liebe dann auch nicht mehr suchen, sondern lasse mich von ihr finden.
Jedenfalls hatte mich diese sehnsuchtsvolle Suche zum Schluss in die Narzissmus-Falle tappen lassen, aus der ich mich nur sehr mühsam befreien konnte und von deren Folgen ich mich immer noch erholen muss.

Hi Frank, danke dir für deine persönliche Geschichte zu diesem Thema! Und danke für den Hinweis zu dem Roman!
Die Idee, nicht krampfhaft zu suchen, sondern sich finden zu lassen, bzw zu erkennen, dass die ganzen ONS eigentlich dem Ziel dienten, anerkannt oder bewundert oder geliebt zu werden, ist ein wichtiger Schlüssel auf dem weg.
Wie kamst du denn von Pickup zu der Erkenntnis, dass du in einer Sehnsuchtsfalle bist und wie konntest du dich daraus befreien?

Hallo mannwerdung,

tja, wie kam ich zu der Erkenntnis?
Ich schrieb ja im oberen Beitrag schon, dass ich bei meiner Suche an eine, wie ich später herausfand, narzisstische Frau geriet, von der ich mich letztes Jahr schwersten Herzens trennte. Ich fiel daraufhin in das bislang tiefste Loch meines Lebens, soff mich in die Lethargie und fast um den Verstand. Ich suhlte mich im Selbstmitleid und füllte jeden Millimeter meiner Opferrolle aus. Mein Kopf war voll von Gedanken, die sich zu einem gordischen Knoten verknüpften, den ich nicht mehr lösen konnte. So begann ich, alles aufzuschreiben und es kam eine gewisse Ordnung in diesen Gedankenbrei. Dabei wurde mir dann auch bewusst, wieso ich diese vielen ONS hatte.Irgendwann machte es „Klick“ in meinem Kopf und so lautete die Frage nicht mehr: Warum tut man mir so was an?, sondern was stimmt mit mir nicht? Daraufhin setzte ich mich sehr schonungslos mit mir auseinander. Ich wusste, dass der Schlüssel in meiner Kindheit zu suchen war und begann, dies alles aufzuarbeiten. Nach und nach fand ich durch viele psychologische und lebensberatende Bücher alle Antworten auf meine Fragen, auch bezüglich meiner männlichen Essenz. Ich bin ein eher schüchterner und introvertierter Mann und da mein Selbstbewusstsein tief im Keller war, suchte ich in alle Richtungen nach Möglichkeiten, es wieder aufzupäppeln. Mein Weg führte mich dann über das Thema „Ex-zurück“ ( ja, ich wollte damals meine Narzisse wiederhaben!!!) auch zum PU und Verführung. Tenor vieler Ausführungen zum PU ist zwar, auf jeden Fall authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen, aber letztlich suggerieren uns die vielen Ratgeber, dass Erfolg bei Frauen selbstbewusst macht. Ich denke, erst muss das Selbstbewusstsein stimmen, dann kommt alles Andere von allein. Für mich gilt jedenfalls, dass ich kein Verführer sein muss, um mich als wertvoll zu empfinden und es ist auch völlig okay, dass ich in bestimmten Situationen schüchtern bin, selbst wenn ich dadurch einige gute „Gelegenheiten“ verpasse.
Ganz befreit aus meiner Sehnsuchtsfalle bin ich noch lange nicht. Es dauert sehr, sehr lange, um alte und hemmende Verhaltensweisen aufzubrechen. Es braucht viel Zeit und Geduld, aber die nehme ich mir. Und jeder noch so winzige, kleine Baby-Trippel-Schritt ist ein Schritt nach vorne.

Hallo Frank, ich wollte mich für Deine ehrlichen Zeilen bedanken…. Lg, S.

Schreib mir, was du dazu denkst! Hast Du das bei Dir oder jemand anderem auch beobachtet?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 58 Followern an

Social Bookmarks

Share |

Kategorien

Januar 2013
M D M D F S S
« Dez   Jun »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Die Mannwerdung wurde

  • 191,809 mal besucht.
%d Bloggern gefällt das: