Mannwerdungsblog

Keinen hochbekommen – was man daraus machen kann

Posted on: 28. Juli 2011

Frühzeitige Ejakulation und Impotenz hängen psychisch im Kern zusammen, darüber habe ich hier bereits geschrieben und zitiert. Aber wenn das vorhommt: Was kann man(n) daraus machen?

Ein interessanter Lösungsansatz zur Heilung von männlicher sogenannter „Impotenz“ findet sich bei Sein.de in einem „Loblied auf die Impotenz“:

„Anstatt Sex als eine Möglichkeit anzusehen, die zwei Menschen näher zusammenbringt und Spaß macht, und uns zu fragen, ob wir es genossen haben und menschliche Wärme verspürt haben, betrachten wir Sex als Arbeit und fragen, wie steif das Glied war, wie lange die Erektion dauerte und wie viele Orgasmen sie hatte. Wenn Probleme auftauchen, suchen wir nach technischen Hilfsmitteln und Ratschlägen, die uns bei der Lösung helfen sollen, genauso wie wir Handbücher zur Autopflege oder zur Wartung anderer Maschinen lesen.“

Wirklich in Kontakt zu gehen mit einer Frau, jenseits von Aggressions- und Abrackerbildern, bedarf einer Öffnung des männlichen Herzens. Dazu wiederum ist es notwendig, zuvor unsere „Herzschwäche“ zu fühlen. Wirklicher Kontakt verlangt den Ausstieg aus dem Leistungsdenken und aus der wohlbekannten Orientierung an kurzfristiger Befriedigung. Denn eine ausgeprägte Zielorientiertheit ist oft gleichbedeutend mit der Unfähigkeit, sich auf die Gegenwart eines Kontaktes zu konzentrieren, also die sich ausbreitende sexuelle Energie in Ruhe zu genießen und alleine ihren Job machen zu lassen. Letzteres wäre die Kunst des „Nicht-Tuns“ oder des „Von-selbst“ im Sex.

Der Autor stellt einige hilfreiche Fragen:

Wie entsteht eigentlich innere Berührung in meinem sexuellen Kontakt? Oder: Wann nährt mich der Sex länger als über den Bettrand hinaus? Oder, wenn man sich an seine eigenen sexuellen „Highlights“ erinnert: Was ist das für ein Gefühl, wenn der Kontakt für Stunden, vielleicht einen ganzen Tag lang in den eigenen Zellen nachschwingt – was hat man richtig gemacht, was hat man weggelassen?

Wie verbinden wir unsere archaische, wilde sexuelle Kraft nicht mehr mit der Quelle von Aggression, sondern mit der Quelle der Sinnlichkeit? (Und diese wilde Kraft gehört zu uns, es geht nicht darum, sie aufzugeben!)

Was brauchen wir, um die Spannung des Nichts-Tuns im Bett auszuhalten?

Wie gelangen wir zu genügend innerer Kraft und Präsenz, um zu fühlen, wann tief aus uns heraus ein Handlungsimpuls aufsteigen will?

via Sein.de

Meine Frage hier an die männlichen Mitleser: Habt Ihr das einmal versucht, was sind Eure Erfahrungen? Was sagt Ihr Frauen dazu?

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