Mannwerdungsblog

Einfühlungsvermögen – einige Links dazu

Posted on: 6. Juni 2011

Wikipedia sagt:

Kognitive Empathie lässt uns erkennen, was ein anderer fühlt. Emotionale Empathie lässt uns fühlen, was der andere fühlt

[E.] ist notwendig, weil Patienten belastende Emotionen in der Regel leugnen, ablehnen, bekämpfen oder vermeiden.

Nach den Ansichten moderner Erzieher und Psychologen geht diese natürliche, angeborene Fähigkeit zur Empathie durch kulturelle Einflüsse (Erziehung) in den ersten beiden Lebensjahren verloren und wird dann allenfalls durch kognitive Empathie ersetzt. Darüber hinaus werden den Kleinkindern so auch negative Emotionen durch die direkten Bezugspersonen vermittelt (Cierpka, s. u.). Arno Gruen sieht in der daraufhin fehlenden Möglichkeit zu einer individuellen Kommunikationsbereitschaft und der folgenden Erfolglosigkeit in den heutigen Industriegesellschaften die Hauptursache für individuelle Aggression, die verstärkt von Jugendlichen ausgeht.

Anscheinend ist fehlendes E. ein Zeichen von Narzissmus:

 „Negativer Narzissmus“ basiert hingegen auf mangelndem Selbstwertgefühl, der auf einer Säugling-Elternteil-Beziehung beruht, die dem Kind nicht genügend Einfühlungsvermögen und Bestätigung entgegenbrachte. Ein ausgeprägter oder „negativer“ Narzissmus bedeutet, dass diese Menschen vorwiegend sich selbst zugewandt sind, ein eher passives Liebesbedürfnis haben und „lieben, nur um geliebt zu werden“. Eine Beziehung mit einem Narzissten ist geprägt vom Geben des Partners und Nehmen des Narzissten. Ein Gleichgewicht mit abwechselndem Geben und Nehmen gibt es nicht. Narzissten sind kaum oder gar nicht zu Empathie fähig (Mitgefühl mit anderen). Sie haben (fast) kein Selbstwertgefühl und sind auf ständige Bestätigung von außen angewiesen. Bleibt diese aus, kommt es zu erheblichen Problemen.

Noch etwas aus Foren, Zitat:

Ich glaube nicht, das das an mangelnder Empathie der Nicht-Narzissten liegt. Narzissten dürften für Nicht-Narzissten einfach unlogisch erscheinen. Sie passen für Nicht-Narzissten in keine der ihnen bekannten Schubladen. Würde ich so sagen. Das verwirrende im Umgang mit NPSlern ist wohl vor allem die fehlende richtige Lösung für verschiedenste Situationen. Das verunsichert, frustriert.

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2 Antworten to "Einfühlungsvermögen – einige Links dazu"

Empathie ist ein interessantes Thema. Hab mich selber mal etwas in das Thema eingelesen, Gibt leider nicht allzuviel aktuelle wissenschaftliche Artikel, zumindest vor 3 Jahren nicht.

Persönlich neige ich eher zu kognitiver Empathie. Emotionale Empathie kann aber einer gewissen Grenze sehr belastend sein, darum bevorzuge ich eher kognitives „Hineindenken“.

Beim Narzissmus würd ich meiner Erfahrung nach fast von einer Spektrumsstörung sprechen, ähnlich wie beim Autismus.

Hallo Galloway!

Was ist denn der Unterschied zwischen kognitiver und emotionaler Empathie?

Vielleicht hast du ja noch den ein oder anderen brauchbaren Artikel zum Thema auf Lager, den du hier teilen magst?

Schreib mir, was du dazu denkst! Hast Du das bei Dir oder jemand anderem auch beobachtet?

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