Mannwerdungsblog

Verdrängung und Stolz, Identifkation und Einsamkeit, Zerstreutheit und Ziellosigkeit

Posted on: 13. Mai 2010

Bei Enneagramm-Forum habe ich ein gutes PDF gefunden. Danke an dieser Stelle an die beiden Autoren, Ruth und Samuel Jakob! Es geht um dieses: Wenn das Bewusstsein vom Unbewussten übermannt wird, dann gibt es verschiedene Fluchtrichtungen. Entweder verhält man sich regressiv oder progressiv. Alle sind Flucht-Verhaltensweisen.

‚Progression’ (Flucht in eine ‚zu erwachsene’ Reaktion) und ‚Regression’ (Zurückfallen auf eine frühere, ‚unreifere’ Stufe) sind jeweils eigenständige Abwehrmechanismen.

Typisch Progressiv (ÜberErwachsen, vom Über-Ich gesteuert) sind etwa folgende:

  • Rationalisierung
  • Idealisierung
  • Intellektualisierung
  • Verdrängung
  • Leugnung

Typisch regressiv diese:

  • Betäubung
  • Wendung ins Gegenteil
  • Projektion
  • Ungeschehen machen
  • Verschiebung
  • Reaktionsbildung
  • Introjektion
  • Isolation (vom Affekt)

Was ist das schlechte daran?

Weil sie das Problem jedoch nicht lösen, und sowohl die kognitiven und emotionalen Inhalte ‚weiterexistieren’, ziehen sie immer komplexere Abwehrmassnahmen und -kombinationen nach sich. Sie werden dadurch pathologisch und disfunktional, ja kontraproduktiv: sie kreieren oft das zu Vermeidende weit schlimmer, anstatt es abzuwehren (was nur für die erste Station gelingt, jedoch einen ganzen Rattenschwanz auslöst).

Der dort beschriebene gute, brave Junge passt gut in diesen Enneagramm-Typen:

Typ 2: Verdrängung (Emotionalisierung, Erotisierung)
Verdrängung geschieht im 2-er Muster permanent, d.h., der Stolz ist bereits die Auswirkung der Verdrängung. Stolz ist verdrängter Neid (Typ 4). Das Mangelgefühl, die Bedürftigkeit, der Hunger nach Liebe und Zuwendung wird verdrängt, – wahrgenommen wird eine eigene Fülle, ich habe viel zu geben, ich bin mit besonderen Gaben ausgestattet, es ist gut, dass die Welt, oder mein Mann, oder meine Kinder [Anm.: oder meine Mutter] mich haben.
Durch die Verdrängung der eigenen Bedürftigkeit entsteht eine Leere und um diese Leere nicht wahrnehmen und aushalten zu müssen, kommt zusätzlich der Abwehrmechanismus der Emotionalisierung der Zwei zu Hilfe. Das heisst, Gefühle der Leere werden umgewandelt in Gefühle der Heiterkeit, vorgetäuschte Fülle, Hilfsbereitschaft, Zugewandtheit, Bereitschaft die Bedürfnisse anderer zu befriedigen. All diese Gefühle und Verhaltensweisen sollen anziehend auf andere wirken und das Gefühl geben: ich bin liebenswert, ich bin etwas Besonderes, ich habe im Ueberfluss, was wäre mein Partner, meine Kinder ohne mich? Es kann soweit gehen, dass sich Typ 2 von Gott speziell ausgewählt fühlt.
Es kann jedoch auch sein, dass die Verdrängung nicht in pos. Gefühle wie Heiterkeit usw. umgewandelt werden, sondern in Gefühle des Opferseins verbunden mit Schuldzuweisungen. Je nachdem was der 2 mehr bringt, wird die eine oder andere Strategie gewählt.
Der ganze ’Aufbau’ dient dazu, die eigenen Mangel, die Minderwertigkeitsgefühle und den grossen Liebeshunger zuzudecken und es fordert viel Bewusstseinsarbeit um diesen Überbau abzutragen.
Indizien
Sich aufplustern, übermässige Heiterkeit, viel für andere tun, Hysterischwerden, Schuldzuweisung, Enttäuscht sein, emotionale Manipulation pos. oder neg.

Preis der Verdrängung (Emotionalisierung, Erotisierung):
Durch die permanente Verdrängung wird dauernd ein grosses Quantum Lebensenergie festgehalten und für das Halten im Unbewussten gebraucht. Das ist oft Ursache der bei Typ 2 häufig in der zweiten Lebenshälfte auftretenden Depression oder einer Dauermüdigkeit. Oft werden diese Symptome damit begründet, die Zwei würde zuviel für andere tun. Der wahre Grund liegt aber in der sehr Kräfte raubenden Verdrängungsarbeit, die der Stolz erfordert.
Eine weitere Folge der Verdrängung ist die, dass die Zuwendungen wie Liebe, Hilfe oder Wertschätzungen gar nicht bis in die tiefe Schicht der Bedürftigkeit dringen kann, denn es gibt keine Verbindung von der äusseren Schicht in diese Tiefen. Die Konsequenz davon ist, dass dieser tiefe Liebeshunger nicht gestillt und auch nicht geheilt werden kann. Die Zwei verhindert sich also mit ihrem Abwehrmechanismus selbst die Heilung, stattdessen wird das Muster immer mehr genährt und verfestigt. (Dies gilt auch für alle anderen Typen.)

Weiter ist es die Identifikation, die den Niceguy am Leben hält und mit der er unangenehme Gefühle abwehrt:

Typ 3: Identifikation
Die Identifikation ist ein relativ später Abwehrmechanismus: er setzt voraus, dass das Kind die Reaktion anderer Personen auf das eigene Verhalten wahrnimmt, und das eigene Verhalten gezielt als Wirkung einsetzen kann, um das Gegenüber in seiner aktuellen Gefühlslage zu berühren und diese in ein für das Gegenüber positive Richtung weiterzugestalten. Im Unterschied zur Introjektion ist die Identifikation nicht total, sondern selektiv, sie bleibt auch an der Oberfläche: sie ist eine Einfühlung, die jederzeit abgebrochen und angepasst werden kann und ist nicht wie die Introjektion eine Einverleibung, die sehr tief geht (in Grundgefühlslagen) und irreversibel ist.

Der Kern der Identifikation ist jedoch nicht die Einfühlung –das Identischwerden mit andern – sondern die Identifikation mit dem eigenen idealen Selbstbild, das der Andere aufgrund des oben beschriebenen Vorgangs auf mich projiziert, und mit dem ich mich identifiziere. Je nach Erwartungshaltung wechselt dieses ideale Selbstbild von Moment zu Moment. Die Identifikation antizipiert, und dies sehr subtil und nuanciert, Erwartungshaltungen anderer.
Die Negation (etwas zu verleugnen, bevor der andere danach fragt, z.B.: ‚Ich habe im Fall mit der Sache nichts zu tun!’) und die Rationalisierung (für andere positive Deutungen des eigenen Verhaltens präsentieren) sind zwei andere Abwehrmechanismen, die oft im Verbund mit der Identifikation auftreten.
Die Identifikation wehrt (sekundär) ab, keine Resonanz in Form von Aufmerksamkeit und Anerkennung zu finden (Einsamkeit), verbunden mit einem Gefühl der Wertlosigkeit, die jedoch primär in einer Angst wurzelt, letztlich keinen Boden unter den Füssen zu haben (Typ 6), dem sich der Dreier anvertrauen kann. Mithilfe der Identifikation erschafft er sich einen solchen von Moment zu Moment selber.

Indizien für das Wirken des Abwehrmechanismus sind:
heftige emotionale Reaktion auf Kritik, Gefühl der Verbundenheit mit einer Person, die mir eigentlich fremd ist (Flow-Erfahrung mit dem Gegenüber, keine störenden Emotionen wahrnehmbar), Aktivismus, Gefühl der Effizienz, andere (potenzielle Rivalen) schlecht machen.

Der Preis
ist Einsamkeit (trotz und oft gerade wegen Erfolg), weil sich in der Begegnung Bilder und Erwartungen, jedoch nicht Menschen aus Fleisch und Blut, begegnen. Gefühlsverlust, Vertiefte Selbstentfremdung. Oft erscheinen nach längerer Zeit heftige Konflikte in und mit Vorständen, denen ein (erfolgreicher) Dreier unterstellt ist (zum Beispiel Geschäftsführer): Er konnte die Schwelphase verlängern, indem er lange immer wieder (für den Moment jedenfalls) erfolgreich lavierte zwischen einer Minderheit, an deren Erwartungen er sich in eine andere Liga hochgehangelt hat, und einer Mehrheit, die immer noch die anfänglichen Erwartungen und Werte vertritt, die jedoch für den Dreier längst nicht mehr massgebend sind, da er inzwischen einen (oft sogar mehrfachen) ‚turnaround’ geschafft hat. Oft werden Dreier in solchen Situationen schliesslich anhand einer Eskalation fristlos entlassen (‚freigestellt’), weil sie mit zunehmend unlauteren Mitteln gegen die (‚inkompetente’) Mehrheit agitieren.

Der nächste Typ hat mit Onychophagie einiges gemein und ist auch ein Aspekt des Niceguys, der sich nicht wehren kann und will.

Typ 4: Introjektion
Sehr früh, während der Ablösungsphase aus der primären Symbiose, nimmt die Vier ’schlechte Objekte’, d.h. die Elternfiguren mit ihren negativen (!) Aspekten, d.h. den die Vier ablehnenden (z.B. Kritik, Abwertung, Zurückstossen), in sich auf, gemäss dem psycho – logischen Motto: ‚Ich nehme den geliebten Menschen –mit Haut und Haar –in mich auf, dann kannst du mich nicht verlassen, erfahre ich dich nicht als böse, kannst du mich nicht abweisen, hassen etc.’
Die internalisierte und derart kontrollierte Selbstablehnung schmerzt weniger als diejenige von aussen, die oft als sehr abrupte emotionale Wechselbäder, die deshalb tief schmerzten, weil in diesen Momenten das Herz weit offen war.
Die Vier nimmt damit eine Art Vergiftung der eigenen Psyche in Kauf, indem sehr nahe an der Basis der eigenen Identität, ja oft fast vermischt mit ihr, sich fremde Identitäten eingenistet haben –und dies auf Dauer (d.h. irreversibel). Einerseits passt sich die Vier damit der Umwelt an, andererseits sucht sie in dieser Mischung (oft verzweifelt) das Eigene –sie ist dauernd unsicher in ihrer eigenen Persönlichkeit. Die Kontrolle der Erfahrung als Suche nach Authentizität der eigenen Erlebnisse hat darin ihren Grund. (Ursprünglich berechtigter) Zorn infolge von Frustration (Typ 1) wird durch diese Umlenkung nicht auf die Quelle gerichtet, sondern gegen sich selbst: ’lieber bleibe ich mit dir verbunden, nehme Ablehnung und damit verbundene Selbstablehnung in Kauf’, was oft zu abrupten und extremen Stimmungsschwankungen führt, die den Selbsthass nähren und immer wieder vertiefen.

Beispiel:
Während einem Seminar sitzt eine Vier nachdenklich am Mittagstisch, den Vormittag nachklingen lassend, das Gegenüber lässt während dem Essen die Bemerkung fallen ’Du bist so still’. Etwa eine Stunde später fühlt sich die Vier in dieser Gruppe und an diesem Ort so daneben, dass sie am liebsten nach Hause fahren möchte. Da sie diesen Stimmungsumschwung nicht versteht, geht sie ihm nach und merkt nach 2 Tagen, dass er mit der Bemerkung der Kollegin zusammenhängt; schliesslich taucht dazu die Erinnerung auf, dass ihre Mutter (eine Sieben) sie mit dem Satz ‚Du bist so still!’ vorwurfsvoll kritisiert hat, weil sie Stille generell nicht aushalten konnte. Die Introjektion ist wie ein interner Verstärker, der an sich harmlose Alltagserlebnisse mit frühen Wunden in einen heftigen Kontakt bringt.
Die Vier hat durch die Introjektion deren Folgen sehr durchlässige Grenzen zum Unbewussten, was den Vorteil hat, dass die Vier zu grossen Gefühls- und Seelentiefen –sowohl sich selbst und andern gegenüber –fähig ist, jedoch oft heillos von Impulsen des Unbewussten überflutet wird. Die Vier (Introjektion) ist sehr offen, auf sie gerichtete Projektionen in sich aufzunehmen (um sie dann wieder ’ausspeien’ zu müssen –schnelle Faszination, gefolgt von ebenso heftiger Distanznahme).

Indizien für laufende Introjektionsprozesse:
Selbstablehnung, Versuche, sich unmöglichen Gegebenheiten anzupassen, unerklärlich missliche Stimmungen, Abwertung anderer (als Versuch, Introjekte aus sich hinaus zu befördern), Gefühl, für andere eine Zumutung zu sein.

Der Preis:
die Vier wagt nicht, ihre Eigen-Art und ihr Potenzial zu leben, aus Angst vor der
Reaktion anderer
(die ihr oft in Form von Neid entgegenkommt).

Abschließen greife ich die Betäubung heraus, die der Niceguy nutzt, um ewiger braver Sohn, nettes kind, Versorgter bleiben zu können. Nicht umsonst gelten diese Männer als sehr weich und vor allem ziellos.

Typ 9: Betäubung
Die ‚Betäubung’ (K. Horney) fehlt in den Katalogen der Abwehrmechanismen. Am ähnlichsten ist ihm wohl die Verdrängung. Im Kern geht es um das Verhindern des inneren Gewahrseins, ein sich ‚einschläfern’, das verschieden veranstaltet werden kann: durch Ablenkung und Selbstzerstreuung (anstatt Fokussierung) der Aufmerksamkeit, durch ’Deflektion’ (verwässernde Abschwächung des Kontakts durch ausweichende Weitschweifigkeit oder mechanische Automatismen anstatt ‚auf den Punkt zu kommen’, vor dem im entscheidenden Moment abgebogen wird.
Die übermässige Spannung zwischen Bedürfnissen, Gefühlen, Impulsen und der Kraft, sie auszuhalten, kann auch eingeebnet werden durch übermässiges Konsumverhalten (z.B. Essen, Fernsehen, Reden, Trödeln, sich in Arbeit stürzen, Schlafen). Intensität und Klarheit können auch durch Verschmelzung betäubt werden, indem das eigene Zentrum in jemanden andern verlagert (durch passive Identifikation).

All das dient der Abstumpfung als Abwehr, sich der eigenen Isolation und Individualität bewusst zu werden sowie der Herauforderung des Augenblicks, die als Überforderung, welche Angst macht, erlebt würde. Das ’Vergessen’ seiner Selbst in der vollen Gegenwart hat insgesamt den Charakter einer Regression, einem Ausweichen in frühkindlich symbiotische Hilflosigkeit.

Indizien:
ausweichend antworten bis aggressiv-abweisend (andere stumm machen), abwiegeln, Klarheit vermeiden, Wunsch: nur nicht jetzt, später dann! Die ganze Palette der oben aufgelisteten konkreten Verhaltensweisen (prüfen, ob sie der Abwehr (von etwas, das ‚irgendwie da ist’) dienen.

Folge:
Problemstau (und tatsächliche Überforderung), Resignation; Überleben (gelebt werden) statt Leben, der Zeithorizont, innerhalb dem das Leben betrachtet und geplant wird, wird kurz (ich nehme mal den heutigen Tag, wer weiss, was in 3 Monaten überhaupt sein wird).

Im folgenden Beispiel aus dem PDF des Enneagramm-Forums finden sich die Verdrängungstypen Isolation und Verdrängung:

Interaktion Tochter (Alexandra, Typ 5) mit Mutter (Typ 2)
Schon einige Jahre besuchte Denise mit ihrer Familie jeweils an Ostern die Eltern. Nun verabredeten sie sich mal auf Ostermontag mit ihrer Schwester Alexandra. Alexandra bereitete ihre kleine Wohnung darauf vor, sie telefonierte in dieser Zeit nur ab und zu mit Mutter. Alexandra plante, der Mutter dann am Montagabend zu telefonieren, wenn Denise und Familie wieder gegangen wären und dann könnte sie der Mutter alles frisch erzählen. Am Sonntagvormittag hatte sie als Pfarrerin noch Ostergottesdienst. Am Sonntagabend läutet das Telefon: Vater ist dran. Mutter sei bekümmert, dass sie nicht telefoniert hätte, und warum denn. Alexandra: gib mir doch die Mutter! Mutter im Hintergrund will jedoch nicht ans Telefon kommen. Alexandra sagt dem Vater, dass sie geplant habe, am Montagabend zu telefonieren, und jetzt noch am Putzen und Einrichten sei. Wie dann der Besuch am Montag gegangen ist, ruft Alexandra an. Mutter nimmt ab. Alexandra kommt nochmals aufs gestrige Tel. zu sprechen und weshalb Mutter nicht an den Apparat gekommen wäre. Sie sagt, wie sehr es sie verletzt habe, dass sie nicht angerufen hätte und ergänzt dann sehr emotional: „Jetzt weiss ich, wie es in einem Menschen aussieht, der nicht einmal seiner Mutter an Ostern frohe Ostern wünscht!“. Darauf Alexandra: ‚wart ihr denn in der Kirche?‘ Die Mutter antwortet darauf natürlich mit: ‚Nein, weshalb kommst du darauf?‘, worauf A. antwortet: ‚Ostern hat Euch/Dir doch noch nie etwas bedeutet, was soll denn jetzt dieses Theater‘, und dann erzählt sie ihr vom Besuch der Schwester.

Der Lösungsansatz: Aushalten!

Es geht einmal darum, die tief unbewussten Abwehrmechanismen anhand der Indizien im Alltag immer mehr und tiefer zu entdecken –entdecken zu wollen.

Zweitens geht er darum, ein Stück auf sie zu verzichten, was in (akuten) Situationen (und diese sind ja immer akut) oft (zuerst: meist) nicht möglich ist.

Drittens geht es darum, die auftauchenden starken Affekte beim Verzicht auf Abwehr auszuhalten (in der Balance: nicht unterdrücken, jedoch auch nicht ausagieren).

So lernt die Persönlichkeit mit der Erfahrung (d.h. viel Übung) zweierlei:
– erstens, dass nicht jede Situation eine Wiederholung einer frühkindlichen Gefahrensituation darstellt (in gut 4 von 5 Fällen, was vorher gar nicht wahrgenommen werden konnte!),
– zweitens, dass das erwachsene Kind diese starken Affekte aushalten und mit ihnen umgehen lernen kann (eine längst überfällige Aufgabe, von der man bisher verschont blieb).

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6 Antworten to "Verdrängung und Stolz, Identifkation und Einsamkeit, Zerstreutheit und Ziellosigkeit"

Krass. Ich bin das beste Bsp für den Text. Aber zumindest bin ich mir dessen jetzt bewusst.
Einmal die Woche durchschnittlich lebe ich richtig bewusst im Hier und Jetzt in diesem ICH-Zustand, wo ich mich pudelwohl fühle und alles als Meins sehe…..

Und dann kommt nach kurzer Zeit dieses Übermächtige verdrängende Unbewusst und überfällt mein Bewusstsein. Ich will unbedingt dem Rätsel WAS Ich verdränge auf den Grund gehen ? Wobei ich wenn ich so objektiv erinnere gar keine traumatischen Erlebnisse hatte. Nur eben diese Über Mutter, die einen mit ihrer Liebe überflutet…..

Viele Grüße

Als ob die Überflutung mit „Liebe“ durch die Mutter kein Trauma wäre! Ich gebe dir hier die Empfehlung von befue weiter, wenn du dich weiter damit auseinandersetzen möchtest: Das Buch „Der Lilith-Komplex“ ist eine hervorragende Einführung in die Thematik.

Danke.
Ich habe dir mal eine E-Mail geschrieben…

Erstaunlich, wie würde jemand beschreiben mich!
Ich brauche Hilfe, ich kann nicht damit umgehen. Und mit dem, was geschieht mit mir ..!
Ich will nur leben lassen, ein normales Leben!
Ich kenne niemanden. Wer würde ich in der Lage zu helfen.
Was ist zu tun?

Wende Dich dringend an eine psychologische Beratung.

Erstaunlich, wie würde jemand beschreiben mich!
Ich brauche Hilfe, ich kann nicht damit umgehen. Und mit dem, was geschieht mit mir ..!
Ich will nur, ein normales Leben!
Ich kenne niemanden. Wer würde ich in der Lage zu helfen.
was soll ich tun.

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