Mannwerdungsblog

Wie wir unsere Beziehungen selbst zerstören

Posted on: 17. Dezember 2009

Krasses Beispiel, wie wir selbst unsere Beziehungen ramponieren:

aber ich habe ihn selisch manchmal auch kölrperlich verletzt damit ich meine bestätigung endlich bekam,dass ich nicht liebenswert bin.ich habe mich wie ein kleines bockiges kind benommen,nur um zu testen,ob er mich aushält.

ich bin es nicht wert geliebt zu werde,also tue ich alles,dass mein glaube auch bewiesen wird.
so, das bin ich!!

Emotionaler Missbrauch führt dazu, dass wir andere dazu bringen, uns zu zeigen, dass eine nahe Person uns immer dazu bringen muss, distanziert zu sein. Eine Mutter, die uns verhätschelt hat, uns umsorgt hat, hat in uns den Reflex eingenistet, distanziert sein zu müssen, sobald wir Nähe empfinden.

Warum sich genau diese Menschen gegenseitig so anziehend finden, liegt wohl darin, dass sie sich nie zu nah kommen können. Reine Schutzangelegenheit, damit immer die Distanz gewahrt wird. So ist es jedenfalls bei mir. Und der Sex ist deshalb so gut, weil wir uns da mal so richtig spüren können. Alles extrem, bevor es wieder vorbei ist und die Einsamkeit um sich schlägt.

Ich erfahre gerade die ganze Bandbreite des Schmerzes, da mich meine Beziehungsangst ganz schön abschottet. Wenn selbst meine Freunde unsicher sind, mich anzusprechen und Verabredungen ohne mich treffen.

Suchen wir uns also Mütter, bei denen wir Distanz üben können, aber dafür manchmal extreme Nähe genießen?

Sex kann ein Näheersatz sein.
Wenn man allgemein nicht an den anderen Menschen mit NPS herankommt, dann öffnet man sich ihm/ihr vielleicht besonders gut auf einer Ebene, wo man Resonanz bekommt. Und Menschen mit NPS sind häufig begierig danach, körperliche Extrem-Erfahrungen zu machen (sexuell, sportlich, risikovoll, schönheitsmäßig…). Das spüren abhängige Partner mit ihren guten Außen-Antennen schnell. Daher bieten sie sich ebenso häufig besonders genau dort an und erzeugen damit oft beim Partner hohe narzisstische Befriedigung („wenn die/der das mit/für mich macht/machen lässt, dann muss ich ein toller Typ sein“). Andererseits kann für abhängige Partner das Spiel mit Kontrolle einen besonderen Reiz haben – und auch hier haben sie im NPS- Partner ein ideales Gegenüber.

So entsteht das Gefühl, dass der NPS-Partner sexuell besonders nah und vertraut ist. Im Grunde hat man diesen Kreislauf aber als rundum bedürftiger Partner oft selbst gefüttert, um ihn/sie wenigstens da gut zu spüren und/oder auch mal zu kontrollieren.

Donjuanismus beruht darauf.

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