Mannwerdungsblog

Wenn Männer sich nicht auf die Beziehung einlassen können

Verfasst von: mannwerdung Am: 1. August 2011


Peter Trachtenberg, Autor des Buches “Der Casanova-Komplex” (kommt auch noch auf die Liste) schreibt auf seiner Webseite über unterschiedliche Aspekte, unter anderem Pornosucht, Orgasmus und Beziehungsunfähigkeit

“Der Casanova wirkt nach außen hin oft dynamisch und selbstsicher, gepflegt, beruflich kompetent und sexuell erfahren. Diese Eigenschaften kompensieren aber nicht die Mängel, die er in seinem Kern spürt. Früher oder später gibt selbst der erfolgreichste Casanova sein Gefühl von Leere und Verlust zu, gewöhnlich in einem verschleierten Rettungsappell an eine geeignete Frau.”

In Wahrheit ist der Casanova ein Süchtiger, der in Frauen niemals Menschen sehen kann. Für ihn ist eine Frau kein Gegenüber. Die Frau ist seine Droge und in ihrem ganz persönlichen Sein völlig uninteressant.

Unter dem Einfluss seiner Droge ist er vielleicht brillant, doch gilt diese Brillanz nicht der “Geliebten”, sondern wird durch sie lediglich ausgelöst. Erlischt die euphorisierende Wirkung, erscheint ihm die Frau plötzlich abstoßend und unzulänglich.

In Wirklichkeit ist der Casonava kein Mann, der Frauen liebt. Er braucht sie und verachtet sie deswegen. Er ist ein Mann, der Frauen hasst, wie ein Süchtiger seine Droge hasst. Immer ist er auf der Suche nach dem ultimativen Kick, nach der ultimativen Droge, der ultimativen – der “richtigen” – Frau.

Er sucht die Droge, deren Wirkung niemals endet.

Interessant ist hier die  Typologie der Frauen des Don Juan-Muttersohns:

  • Die Verleugnung “Sie streitet seine Rolle bei diesen Vorfällen ab und ignoriert die Beweise für seine Untreue. Sie nimmt seine Entschuldigungen (Überstunden…, mehr Zeit mit Freunden verbringen…) für bare Münze und versteift sich darauf. Sie tut, als ob die Beziehungen mit seinen “Freundinnen” ganz unschuldig seien, oder betrachtet ihn als passives Opfer:>>Diese Huren können einfach die Finger nicht von ihm lassen.<<”>
  • Das Überwachen “Sie verwendet viel Zeit darauf, ihn zu verfolgen, seine Telefonate abzuhören und seine Alibis zu überprüfen. Wenn sie den Beweis findet, den sie gleichzeitig sucht und fürchtet, explodiert sie wütend, beendet aber die Beziehung nur selten. Er betrügt sie weiterhin, sie warnt, überwacht, schimpft. Schließlich läßt sie sich auf die leeren und demütigenden Rituale der Beschwichtigung ein.”
  • Die Beschwichtigung “Sie betrachtet das Verhalten des Casanova als Reaktion auf ihre eigene Unzulänglichkeit und bemüht sich, die Rolle der Geliebten, Haushälterin oder Therapeutin zu spielen, je nachdem, was ihr Mann vermeintlich bei “der anderen” sucht. Bei jeder Enttäuschung verdoppelt sie ihre Anstrengungen: Sie glaubt, wenn sie zu der Frau werden kann, die ihr Mann wirklich begehrt, wird er schließlich wie durch Zauber der Liebhaber sein, den sie sich wünscht.”

via Casanova-Komplex

Das Thema Pornosucht findet sich in den Fragebögen der Seite.

Keinen hochbekommen – was man daraus machen kann

Verfasst von: mannwerdung Am: 28. Juli 2011


Frühzeitige Ejakulation und Impotenz hängen psychisch im Kern zusammen, darüber habe ich hier bereits geschrieben und zitiert. Aber wenn das vorhommt: Was kann man(n) daraus machen?

Ein interessanter Lösungsansatz zur Heilung von männlicher sogenannter “Impotenz” findet sich bei Sein.de in einem “Loblied auf die Impotenz”:

„Anstatt Sex als eine Möglichkeit anzusehen, die zwei Menschen näher zusammenbringt und Spaß macht, und uns zu fragen, ob wir es genossen haben und menschliche Wärme verspürt haben, betrachten wir Sex als Arbeit und fragen, wie steif das Glied war, wie lange die Erektion dauerte und wie viele Orgasmen sie hatte. Wenn Probleme auftauchen, suchen wir nach technischen Hilfsmitteln und Ratschlägen, die uns bei der Lösung helfen sollen, genauso wie wir Handbücher zur Autopflege oder zur Wartung anderer Maschinen lesen.”

Wirklich in Kontakt zu gehen mit einer Frau, jenseits von Aggressions- und Abrackerbildern, bedarf einer Öffnung des männlichen Herzens. Dazu wiederum ist es notwendig, zuvor unsere „Herzschwäche” zu fühlen. Wirklicher Kontakt verlangt den Ausstieg aus dem Leistungsdenken und aus der wohlbekannten Orientierung an kurzfristiger Befriedigung. Denn eine ausgeprägte Zielorientiertheit ist oft gleichbedeutend mit der Unfähigkeit, sich auf die Gegenwart eines Kontaktes zu konzentrieren, also die sich ausbreitende sexuelle Energie in Ruhe zu genießen und alleine ihren Job machen zu lassen. Letzteres wäre die Kunst des „Nicht-Tuns” oder des „Von-selbst” im Sex.

Der Autor stellt einige hilfreiche Fragen:

Wie entsteht eigentlich innere Berührung in meinem sexuellen Kontakt? Oder: Wann nährt mich der Sex länger als über den Bettrand hinaus? Oder, wenn man sich an seine eigenen sexuellen „Highlights” erinnert: Was ist das für ein Gefühl, wenn der Kontakt für Stunden, vielleicht einen ganzen Tag lang in den eigenen Zellen nachschwingt – was hat man richtig gemacht, was hat man weggelassen?

Wie verbinden wir unsere archaische, wilde sexuelle Kraft nicht mehr mit der Quelle von Aggression, sondern mit der Quelle der Sinnlichkeit? (Und diese wilde Kraft gehört zu uns, es geht nicht darum, sie aufzugeben!)

Was brauchen wir, um die Spannung des Nichts-Tuns im Bett auszuhalten?

Wie gelangen wir zu genügend innerer Kraft und Präsenz, um zu fühlen, wann tief aus uns heraus ein Handlungsimpuls aufsteigen will?

via Sein.de

Meine Frage hier an die männlichen Mitleser: Habt Ihr das einmal versucht, was sind Eure Erfahrungen? Was sagt Ihr Frauen dazu?

Seinem Vater danken..

Verfasst von: mannwerdung Am: 26. Juli 2011


Eine Aufgabe, die dem Muttersohn als große Herausforderung vorkommt. Etwas von sich geben an denjenigen, der doch immer der Böse war und nicht gut zur Mutter. Und der dem Muttersohn fremd war.

Hier ein Beispiel für einen Brief an diesen wichtigen Menschen im Leben eines Mannes.

Beziehungsangst und Sabotage von Nähe

Verfasst von: mannwerdung Am: 25. Juni 2011


Angst vor Nähe in Beziehungen und Beziehungsangst ist ein Phänomen, dem sich emotional Missbrauchte oft ausgesetzt fühlen. Sie stoßen dann nahestehende Menschen immer wieder weg, sabotieren ein wirkliches Zusammenwachsen der Beziehung. Indem sie Probleme konstruieren, die Partnerin wegschicken, andere Frauen über die Partnerin stellen.

Typische Anzeichen von Beziehungsangst sind “Fluchtversuche” und Ausreden, wenn es ernst wird. Je harmonischer die Beziehung wird, desto enger und vertrauter, umso ängstlicher wird der “Leidende”, der in solchen Situationen nicht selten dem Partner vor dem Kopf stößt und sich abwendet. Es ist außerdem erwiesen, dass sich Menschen mit einer Partnerschaftsphobie genau solche Partner aussuchen, wo sie davon ausgehen, dass sie mutmaßlich ohnehin nicht funktionieren kann – sei es, weil der Altersunterschied zu groß ist, Kinder/keine Kinder vorhanden sind oder weil Jemanden schööön weit weg wohnt.

[...]

Bei Männern kann es auch daran liegen, dass sie Muttersöhnchen sind.

Quelle 

Dort im verlinkten Text gibt es eine Erklärung zur Ursache der Muttersohnwerdung, aber nicht der Angst vor Nähe:

Wie wird Mann zum Muttersöhnchen ? Einer der Gründe, wieso Söhne sich oft nicht genügend von ihren Müttern ablösen, ist Psychologen zufolge das schlechte Gewissen. Mütter haben ihr halbes Leben für ihre Söhne “geopfert” und ihnen alle Wünsche erfüllt. Nun ist es an dem Sohn, sich zu revanchieren und es ihr recht zu machen. Bei manchen könnte auch der fehlende oder sich aus welchem Grunde auch immer im Hintergrund haltende Familienvater Ursache der verstärkten Bindung zwischen Mutter und Sohn sein. Fehlt die väterliche Autorität, so kann Experten zufolge keine Freiheit geschaffen werden, die den Söhnen den Weg ins Leben außerhalb der Familie zeigt.

Tantra.de gibt noch etwas weiteren Aufschluss über den Zusammenhang von Beziehungsangst und Nähe

Ist die Mutter in ihrer Ehe unglücklich und macht dafür vor dem Jungen ihren Mann verantwortlich, so übernimmt der Junge oft diese Sichtweise der Mutter: „Papa ist schuld, dass es Mama so schlecht geht.” Bei Günter war die Botschaft: „Papa verletzt Mama und ist nie für sie da.” Und so schwört sich der kleine Günter: „Ich mache es besser als Papa. Ich rette Mama aus ihrem Unglück. Ich werde sie nie verletzen und immer für sie da sein.” Er geht in Konkurrenz zum Vater und bemüht sich als Sohn der Mutter einen Partnerersatz zu bieten, was natürlich 1. unangemessen und 2. zum Scheitern verurteilt ist.

Die Autoren stellen einige gute Fragen zur Selbstprüfung:

  • Hältst du es aus, dass deine Partnerin dich kritisiert, beschimpft oder ablehnt ohne dass du dauerhaft aus dem emotionalen Gleichgewicht kommst?
  • Kannst du Traurigkeit, Wut oder Enttäuschung bei ihr stehen lassen ohne dich zu rechtfertigen oder zu verteidigen?
  • Reagierst du auf Kritik oder Vorwürfe mit Gewaltandrohung oder körperlicher Gewalt?
  • Lässt du Dinge mit dir machen, die du dir selbst nie rausnehmen würdest?
  • Kannst du „Nein” sagen, Grenzen setzen und sie enttäuschen ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen?
  • Fühlst du dich verantwortlich für ihre Gefühle und ihr Glück?
  • Gibst du Dinge, die dir im Leben wichtig sind für deine Partnerin auf?

Dort werden auch Lösungen angerissen, die allerdings mehr mit der Loslösung von der Mutter zu tun haben als wirklich die Beziehungsangst zu thematisieren. Trotzdem sind sie natürlich ein wichtiger Bestandteil dorthin:

Der 1. Schritt: Wenn deine Partnerin dir gegenüber ihre Ex-Partner kritisiert oder beschuldigt, dann klink dich nicht ein, um zu beweisen, das du aber lieber, einfühlsamer… bist. Du hörst wieder mal nur die Seite der Frau und kennst die Darstellung des Mannes nicht. Also kannst du dir kein Urteil bilden. Wenn du davon überzeugt bist, dass die Frau Recht hat, dann bist du in deiner „Kindheitstrance”. Besser ist es, ihr einfach nur zuzuhören, ihre Gefühle wahrzunehmen und die Sache so stehen lassen.

Der 2. Schritt: Du bist nicht verantwortlich für ihre Gefühle, schon gar nicht schuld daran, wie sie sich fühlt. Du kannst durch deine Worte oder Handlungen Auslöser für bestimmte Gefühle sein oder ihr bestimmte „Knöpfe drücken”, aber mit derselben Sache kannst du bei zwei Menschen ganz verschiedene Gefühle auslösen. Jeder ist für seine eigenen Gefühle selbst verantwortlich, auch wenn wir gerne in Projektionen leben. Mach dir das deutlich.

Der 3. Schritt: Du kannst deine Partnerin nicht retten Sie muss ihre Lebensthemen selbst lösen und ihr Leben selbst meistern.
Zeig ihr deine Gefühle, aber versprich nicht schon wieder wie damals bei Mama Dinge, die deine Macht übersteigen und die sich gegen dich wenden werden. Ihre Freundinnen oder ihre Therapeutin ist da mit Sicherheit die bessere Adresse als du es bist.

Der 4. Schritt: Halte die Gefühle deiner Partnerin aus. Wenn sie weint, schreit, wütet oder schimpft höre einfach mal zu und halt um Himmels willen die Klappe. Es bewirkt Wunder. Warum? Viele Frauen haben einen besseren Zugang zu ihren Emotionen und drücken sie auch aus, was gesund und sehr befreiend sein kann. Nur leider verlieren sie sich oft darin und geraten dann von einem Drama ins nächste. Wenn du so eine Frau als Partnerin hast, dann wirst du wahrscheinlich von ihrer Emotionalität einerseits fasziniert sein (z.B. ihrer Lebensfreude, Neugier, Spontaneität, Lachen, Ekstase…) und andererseits abgeschreckt sein (von ihrer Wut, Angst, Depression, Verletzung…). Der 2. Aspekt kommt meist erst nach einiger Zeit in Beziehungen zu Tage. Deine Partnerin verwickelt dich in ihre Dramen und dann verhakt ihr euch: diskutiert, beschuldigt, rechtfertigt, erklärt, analysiert… ohne Ende.

Der Fels in der Brandung Frauen sagen häufig, sie wollen Gefühle bei ihrem Partner sehen und dass er auf ihre Gefühle eingeht.

Übungen zu Empathie

Verfasst von: mannwerdung Am: 7. Juni 2011


Hier einige Übungen zum besseren Zuhören und Einfühlen (weniger egoistisch kommunizieren), zunächst das Allgemein-integrative Übungs-Programm zum Einfühlen und Empathie zeigen

Die innere Haltung und Einstellung bei der Einfühlung  

(Hl) Ich gehe von mir weg, wende mich dem anderen zu.
(H2) Ich nehme den anderen aufmerksam wahr, konzentriere mich auf ihn, erfasse seinen Gesichtsausdruck, seine Haltung, Gestik, was tut er gerade, worüber spricht er, wie ist seine augenblickliche Situation?
(H3) Ich versuche mich, in seine Lage zu versetzen, das tue ich mit Hilfe der Fragen:

(F1) In welcher Situation und Lage befindet er sich?
(F2) Wie geht es ihm, wie ist seine Verfassung? Wie ist er gestimmt, was fühlt er gerade?
(F3) Was erwartet er von mir, was möchte er von mir?

Wie kann man seine Einfühlung verbessern ?

(1) Einüben der Zuwendungshaltung: ich bin bei Dir.
(2) üben der Wahrnehmung und Beobachtung.
(3) Stellen der Fragen F, F2 und F3.
(4) Sich eine Antwort auf die Fragen F1, F2 und F3 geben
(5) Die Vermutungen vorsichtig prüfen
(6) Mit zunehmender Bestätigung der eigenen Vermutungen wächst die Einfühlfähigkeit.

 

 

Einfühlungsvermögen – einige Links dazu

Verfasst von: mannwerdung Am: 6. Juni 2011


Wikipedia sagt:

Kognitive Empathie lässt uns erkennen, was ein anderer fühlt. Emotionale Empathie lässt uns fühlen, was der andere fühlt

[E.] ist notwendig, weil Patienten belastende Emotionen in der Regel leugnen, ablehnen, bekämpfen oder vermeiden.

Nach den Ansichten moderner Erzieher und Psychologen geht diese natürliche, angeborene Fähigkeit zur Empathie durch kulturelle Einflüsse (Erziehung) in den ersten beiden Lebensjahren verloren und wird dann allenfalls durch kognitive Empathie ersetzt. Darüber hinaus werden den Kleinkindern so auch negative Emotionen durch die direkten Bezugspersonen vermittelt (Cierpka, s. u.). Arno Gruen sieht in der daraufhin fehlenden Möglichkeit zu einer individuellen Kommunikationsbereitschaft und der folgenden Erfolglosigkeit in den heutigen Industriegesellschaften die Hauptursache für individuelle Aggression, die verstärkt von Jugendlichen ausgeht.

Anscheinend ist fehlendes E. ein Zeichen von Narzissmus:

 ”Negativer Narzissmus” basiert hingegen auf mangelndem Selbstwertgefühl, der auf einer Säugling-Elternteil-Beziehung beruht, die dem Kind nicht genügend Einfühlungsvermögen und Bestätigung entgegenbrachte. Ein ausgeprägter oder “negativer” Narzissmus bedeutet, dass diese Menschen vorwiegend sich selbst zugewandt sind, ein eher passives Liebesbedürfnis haben und “lieben, nur um geliebt zu werden”. Eine Beziehung mit einem Narzissten ist geprägt vom Geben des Partners und Nehmen des Narzissten. Ein Gleichgewicht mit abwechselndem Geben und Nehmen gibt es nicht. Narzissten sind kaum oder gar nicht zu Empathie fähig (Mitgefühl mit anderen). Sie haben (fast) kein Selbstwertgefühl und sind auf ständige Bestätigung von außen angewiesen. Bleibt diese aus, kommt es zu erheblichen Problemen.

Noch etwas aus Foren, Zitat:

Ich glaube nicht, das das an mangelnder Empathie der Nicht-Narzissten liegt. Narzissten dürften für Nicht-Narzissten einfach unlogisch erscheinen. Sie passen für Nicht-Narzissten in keine der ihnen bekannten Schubladen. Würde ich so sagen. Das verwirrende im Umgang mit NPSlern ist wohl vor allem die fehlende richtige Lösung für verschiedenste Situationen. Das verunsichert, frustriert.

3 Schritte gegenseitige Erwartungen in den Griff zu bekommen

Verfasst von: mannwerdung Am: 31. Januar 2011


3 Schritte gegenseitige Erwartungen in den Griff zu bekommen:

Wie kann man nun im Beziehungsalltag mit dem Thema Erwartungen so umgehen, dass sie unsere Partnerschaft nicht übermäßig belasten?

Probieren Sie es einmal mit den folgenden drei Schritten:

Schritt 1: Erwartungen herausfinden

Weil wir, wie weiter oben schon beschrieben, dazu neigen, unsere eigenen Erwartungen an den anderen zu unterschätzen, ist es zunächst ganz wichtig, herauszufinden, was wir tatsächlich vom anderen erwarten. Die folgende Übung führen Sie bitte beide durch – aber jeder für sich allein. Sie hilft Ihnen dabei, überhaupt einmal eine Vorstellung von Ihren Erwartungen dem anderen gegenüber zu bekommen.

Übung

Vervollständigen Sie für mind. 5 Minuten bitte stellen Sie sich dazu eine Zeitschaltuhr immer wieder den Satzanfang “Er sollte…” bzw. “Sie sollte…

Beispiel:

Er / Sie sollte aufmerksamer sein

Er / Sie sollte pünktlich sein.

Er / Sie sollte weniger trinken.usw. Schreiben Sie bitte auch dann noch ein Weilchen weiter, wenn Ihnen nichts mehr einzufallen scheint. Oft kommen dann nach kurzer Zeit noch ganz andere Gedanken.

via So umschiffen Sie Klippen in Ihrer Partnerschaft.

Unerledigte Gestalten schließen

Verfasst von: mannwerdung Am: 10. Januar 2011


Die Gestalttheorie spricht davon, und auch Frau Zejgarnik hat etwas darüber geforscht: Unerledigtes will erledigt werden. Interessanter Sachverhalt:

Der Zeigarnik-Effekt: Unser Gehirn will Dinge beenden, die es angefangen hat

So hat die russische Psychologin Bljuma Zejgarnik in den 1920er Jahren herausgefunden, dass wir uns viel besser und detailreicher an nicht abgeschlossene Aufgaben erinnern als an erledigte (sogenannter Zeigarnik-Effekt). Offenbar will unser Gehirn beenden, was es begonnen hat, will Türen schließen, die es geöffnet hat. Erst dann kann es eine Sache abhaken und zur Tagesordnung übergehen.

viaMit der Cliffhanger-Strategie nicht mehr aufschieben | Artikel | aufschieben,Aufschieberitis,Procrastination,Prokrastination,Aufschiebeverhalten,nie mehr aufschieben,Schluss mit Aufschieben,Zeigarnik-Effekt,Cliffhanger.

4 Fragen, um sich seiner Ziele klarer zu werden

Verfasst von: mannwerdung Am: 10. Januar 2011


Vom Kreatives Denken-Blog hier 4 Fragen, um sich seiner Ziele klarer zu werden:

Sich über Prioritäten klarwerden

Für was wäre ich bereit, Verzicht zu üben? Oder einen Preis zu bezahlen? Für was würde ich beispielsweise den sicheren, gutbezahlten Posten in Daddys Kanzlei sausen lassen?

Sich über die eigene Motivation klarwerden

Würde ich das, was ich tue, auch tun, wenn ich damit nicht den Erwartungen und dem Vorbild von x folge? Wenn ich diesen Erwartungen vielleicht sogar zuwiderhandle? Wobei x beliebig zu ersetzen ist durch Eltern, Großeltern, Freunde, Partner, und und.

Sich über die Stärke von Leidenschaft und Ziel klarwerden

Würde ich das, was ich tue, auch tun, wenn ich mich damit von meiner sogenannten „peer-group“, meinem sozialen Umfeld, den Menschen in meinem Leben unterscheide? Wenn ich etwas ganz anderes mache als sie, und deshalb vielleicht das Gefühl habe, am Rand zu stehen und nicht mitreden zu können?

Sich über das Ergebnis klarwerden

Was würde ich nicht aufgeben wollen? Was würde ich um seiner selbst willen behalten wollen, auch wenn man mir etwas ganz anderes bietet? Was würde ich vermissen?

viaZiele und Leidenschaft: Weg mit den Zielen, her mit der Leidenschaft

Womanizer – Frauenhelden

Verfasst von: mannwerdung Am: 4. Januar 2011


Was macht einen Womanizer aus? Der Begriff an sich klingt fast erstrebenswert: Wie ein Magnet für Frauen. Die Übersetzung Frauenheld klingt schon etwas schmieriger. Ein paar weitergehende Gedanken zur Begriffsklärung: Was macht einen Womanizer aus, was treibt ihn an?

They need constant reassurance of their attractiveness, admiration from women, as well as men, and it’s a numbers game for them. [...]

They’re always open to something new, different, better, or with other benefits that don’t come with your package.

via Understanding the womanizer complex

 

Among the women collectors’ symptoms are no-satisfaction in a single relationship, jealousy, limited potential for commitment, neediness, light or severe behavioral anger toward rejection, people-pleasing behavioral pattern, strong sexual drives, high political interests, developed communication abilities, obsessive critical behavior.

And these, my friend, are the objective manifestation of only one vibration: The vibration of the feeling of lack of power.

The actual Truth is that in order for such a character to exist, he must create a balance between his inner-feelings and his reality. His emotional survival instinct will provide him with the perfect situation to counter-balance this extreme powerless inner-emotion. This situation is a need to attract multiple relationships that don’t vibrate with true caring and loving connection but more so vibrate with material belongings and outer energetic fuel. The sensation of fulfillment rises for a little time and because of its illusory nature, does not last.

via  Helium

 

DON JUANISMUS

„Klassische Womanizer sind Bedürfnisspezialisten für Frauen, oberflächlich charmant und aufmerksam“, so charakterisiert Paartherapeut Alexander Höhn den Fremdgänger, der einfach „nie etwas anbrennen läßt“. Oft sind diese notorischen Ehebrecher ohne Vater aufgewachsen – so wie Michael Douglas – und konnten sich mit ihrer Rolle als Mann nie richtig auseinandersetzen. Die Grenze für die Verletzungen gegenüber der Ehefrau und den zahllosen Geliebten ist ihnen fremd. „In seiner Wut rächt er sich mit der schnellen sexuellen Befriedigung und ist doch auf der Suche nach einer starken Frau, die ihm die Grenzen zeigt“, so die Erklärung von Höhn.

via Focus

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